ALTENKUNSTADT

Altenkunstadt: Ende Mai ist Baubeginn am Raiffeisen-Areal

Mehr Grün, mehr Wasser und viele Parkplätze beinhaltet die Ausführungsplanung für Altenkunstadts „Neue Mitte“, den Bereich rund um die Raiffeisenbank Obermain Nord.Grafik: privat Foto: red

Grünes Licht gab der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für ein 3,9 Millionen teures Großprojekt: die Neugestaltung des Areals rund um die Raiffeisenbank Obermain Nord. Bereits im Januar hatte Landschaftsarchitektin Susanne Augsten aus Naila die Ausführungsplanung ausführlich vorgestellt, die sie mit dem Hofer Architekten Klaus Greim entworfen hatte. Damals waren über 15 Änderungsvorschläge von den Gemeinderäten eingebracht worden. Diese wurden von den zwei Experten in die Planung mit eingefügt.

Auf dem zentralen Platz vor der Bank wird ein Trampolin aufgestellt, auf dem sich die Kinder austoben können. Eine Versorgungsstation für Strom und Wasser wird ebenfalls errichtet, um dort Feste feiern zu können. Die geplanten Eichenbäume werden durch Linden ersetzt, die Zahl der Fahrradladestationen erweitert und die Anzahl der Stege über die Weismain von drei auf einen reduziert. So lauten einige der in die Planungen eingebrachten Änderungswünsche.

Ab Ende Mai kann begonnen werden

Auf Anmerkung von Ludwig Winkler von den Freien Bürgern der Ortsteile (FBO) erklärte Augsten, dass man bei der Pflanzung der Bäume darauf achten werde, dass es zu keinen Konflikten zwischen dem Wurzelwerk und bestehenden Leitungen kommen werde. „Die Raiffeisenbank beginnt damit, ihre Mitarbeiterparkplätze herzurichten. Ende Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein“, teilte Bürgermeister Robert Hümmer (CSU) mit.

Danach könne man mit den weiteren Arbeiten beginnen, die den öffentlichen Bereich der Neuen Mitte betreffen. Rolf Gnatzy von der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) erinnerte den Bürgermeister daran, die Zahl der Ladestationen für Elektroautos um ein oder zwei zu erhöhen. „Das nehmen wir mit auf und stimmen es mit Bayernwerk ab“, erwiderte der Bürgermeister. Auf Anregung von Karlheinz Hofmann (SPD) wurde beschlossen, die Grün- und Tiefbauarbeiten getrennt zu vergeben.

Im Winter kein Salz, im Sommer kein Gift

Die Gültigkeitsdauer der Reinigungs- und Sicherungsverordnung der Gemeinde Altenkunstadt, in der auch der Winterdienst geregelt ist, war nach 20 Jahren abgelaufen. Eine neue wurde erlassen. Gemeinderat Ludwig Winkler von den Freien Bürgern der Ortsteile (FBO) und Bürgermeister Robert Hümmer (CSU) appellierten an die Bürger im Winter kein umweltschädliches Streusalz und im Sommer keine Herbizide zur Entfernung von Gras, Moos und Unkraut aus den Ritzen der Gehwege zu verwenden. Auf Anregung von Rolf Gnatzy von der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) wird der Bauhofleiter über den Winterdienst referieren und Einsparungsmöglichkeiten beim Gebrauch von Streusalz aufzeigen. Die Bauarbeiten für die Erschließung des Baugebietes in Pfaffendorf haben nach Auskunft des Bürgermeisters begonnen.

Der Gemeinderat hatte im Januar unter Ausschluss der Öffentlichkeit mehrere Aufträge vergeben, die den zweiten Bauabschnitt der Generalsanierung der Grundschule betreffen. Hümmer informierte die Öffentlichkeit nun darüber, welche Firmen sich bei der Ausschreibung durchsetzen konnten. Größter Brocken war die Vergabe der Metallbauarbeiten an die Ernst Kern GmbH in Großheirath zum Preis von 246488 Euro. 121213 Euro kosten die Bodenbelagsarbeiten, die von der Firma Konrad Meusel aus Küps durchgeführt werden. Bei den Elektroarbeiten erhielt die Elektro Sonneberg eG den Zuschlag. Kostenpunkt: 27369 Euro.

Außerdem ging es noch um die defekte Heizungsanlage in der Schule. Welchen Beschluss das Gremium dazu fasste gibt es in der morgigen Ausgabe zu lesen.

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