ALTENKUNSTADT

50 Jahre Ständiges Diakonat im Erzbistum Bamberg

50 Jahre Ständiges Diakonat im Erzbistum Bamberg
Rainer Daum (li.) ist Ständiger Diakon im katholischen Seelsorgebereich Obermain-Jura. Zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Bettina Beck (re.) hat er in Altenkunstadt schon zahlreiche ökumenische Gottesdienste gestaltet. Foto: Bernd Kleinert

Während des Zweiten Vatikanischen Konzils von 1962 bis 1965 wurde in der katholischen Kirche die Tätigkeit des Diakons wieder als eigenständiges und dauerhaftes Amt entdeckt. Im Erzbistum Bamberg wurde das Amt des Ständigen Diakons fünf Jahre nach Beendigung des Konzils eingeführt.

Das 50-jährige Jubiläum der ersten Weihe eines Ständigen Diakons konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht gebührend gefeiert werden. Jetzt wird dieses bedeutende Ereignis nachgeholt. So soll im Rahmen einer Ausstellung, die im gesamten Erzbistum gezeigt wird, das Amt des Diakons nicht nur vorgestellt, sondern auch dafür geworben werden.

Die Ausstellung führt in die Geschichte des Ständigen Diakonats ein, beschreibt die Aufgaben eines Diakons und entwirft Zukunftsperspektiven für dieses für die Kirche wichtige Amt. Zurzeit wird in der katholischen Kirche über die Öffnung des Ständigen Diakonats auch für Frauen diskutiert. Es ist daher umso wichtiger, sich über dieses Amt zu informieren und sich damit auseinanderzusetzen.

In der Pfarrkirche „Mariä Geburt“ in Altenkunstadt kann die Ausstellung zum Ständigen Diakonat von Samstag, 22. Januar, bis Freitag, 28. Januar, besichtigt werden. Außerdem werden die im katholischen Seelsorgebereich Obermain-Jura tätigen Diakone Konrad Funk und Rainer Daum die Gottesdienste in der Altenkunstadter Kirche am Samstag um 18 Uhr sowie am Sonntag um 10 Uhr mitfeiern und dabei den Gläubigen das Ständige Diakonat vorstellen.

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