BURGKUNSTADT

1100-Euro-Spende für die Tafel Burgkunstadt

1100-Euro-Spende für die Tafel Burgkunstadt
Bürgermeisterin Christine Frieß übergab den Spendenscheck der drei Kommunen an Tafelvorsitzenden Herbert Mayer. Foto: Ingrid Kohles

Mit einer Geldspende in Höhe von 1100 Euro unterstützen die Kommunen Burgkunstadt, Altenkunstadt und Weismain nun schon zum wiederholten Mal die Tafel Burgkunstadt. Wegen Corona überreichte Burgkunstadts Bürgermeisterin Christine Frieß in diesem Jahr den Spendenscheck alleine und richtete herzliche Grüße von ihren Bürgermeisterkollegen Robert Hümmer, Altenkunstadt, und Michael Zapf, Weismain, aus.

„Wir alle danken Ihnen und Ihren Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz für die Schwächeren in unserer Gesellschaft“, sagte Christine Frieß bei der Spendenübergabe und bat den Tafelvorsitzenden Herbert Mayer, diesen Dank an die Mitarbeiter der Tafel weiterzugeben.

Geld für den laufenden Betrieb der Tafel

Die Spende der Kommunen ist für den laufenden Betrieb der Tafel Burgkunstadt, wie beispielsweise die Aufwendungen für das Kühlauto und die Versicherungsbeiträge, gedacht. Die Stadt Burgkunstadt stellt daneben auch die Räumlichkeiten in der Stadthalle für die Ausgabestelle unentgeltlich zur Verfügung. Der Tafelvorstand ist besonders dankbar, dass im Moment praktisch der gesamte Eingangsbereich mit der Garderobe ebenfalls genutzt werden kann. Nur durch diese räumliche Ausdehnung ist es durch die Corona-bedingten Abstandsgebote überhaupt möglich, den Tafelbetrieb aufrecht zu erhalten.

„Unsere Ehrenamtlichen haben im vergangenen Jahr unter erschwerten Bedingungen die regulären Lebensmittelausgaben so lange wie möglich fortgesetzt.“
Herbert Mayer, Tafelvorsitzender

Herbert Mayer bedankte sich herzlich für die finanzielle Unterstützung. „Unsere Ehrenamtlichen haben im vergangenen Jahr unter erschwerten Bedingungen die regulären Lebensmittelausgaben so lange wie möglich fortgesetzt“, erzählte er. „Als wir erkannten, dass wir unbedingt für weitere Sicherheitsvorkehrungen in Form von Plexiglasscheiben sorgen müssen, haben wir notgedrungen ein paar Wochen lang Lebensmittelgutscheine ausgegeben.“ Dank der vielen Spender, die der Tafel immer wieder zu Hilfe eilen, konnte man diese Notzeiten gut überbrücken.

Seit der vergangenen Woche finden nach der Weihnachtspause wieder die regulären Ausgaben jeweils donnerstags statt. Die Tafelkunden warten geduldig vor der Stadthalle auf den Einlass. Seit ein paar Monaten wird die Reihenfolge der aufgerufenen Kunden durch Nummernausgabe geregelt. Das hat sich gut eingependelt, und die Kunden haben diese Regelung sehr gut angenommen.

Von Samstag bis Donnerstag auf Tour für die Tafel

Die Ehrenamtlichen sind mittlerweile von Samstag bis Donnerstag auf Tour, um Lebensmittel von den Spenderfirmen einzufahren. Diese werden in der Ausgabestelle in der Stadthalle gesichtet, bei Bedarf umgepackt und im Kühlraum gelagert. Jeden Donnerstag findet nachmittags die Lebensmittelausgabe statt.

Für einen geregelten Ausgabebetrieb ist es nötig, die Tafelkunden in zwei Gruppen einzuteilen. Daher werden die Lebensmittel schon im Vorfeld halbiert, damit auch jene, die am Schluss drankommen, annähernd so viel bekommen, wie die ersten. Um zu zeigen, dass die Ausgabemenge nicht von der Uhrzeit abhängt, werden die Gruppen 14-tägig gewechselt.

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