publiziert: 09.09.2013 19:39 Uhr
aktualisiert: 09.09.2013 19:44 Uhr
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Im Mixed ging es am knappsten zu

Kreismeisterschaften im Doppel boten gutklassigen Sport – Bessere Beteiligung erwünscht
  • Boten tollen Tennis-Sport: Die Besten der Tenniskreismeisterschaften im Doppel. 
    Foto: Klaus Gagel
  • Nicht zu schlagen: Bei den Damen 30/40 harmonierten Elisabeth Dinkel (vorn) und Simone Faber (hinten) am besten miteinander. Sie sicherten sich mit dieser Leistung den Kreismeistertitel im Doppel. 
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Tennis

Mehr Klasse als Masse bestimmte das Bild der diesjährigen Tenniskreismeisterschaft im Doppel auf der Lorenz-Spitzenpfeil-Tennisanlage in Michelau. Unter den gemeldeten Paarungen entdeckte man viele bekannte Namen, die in größtenteils sehenswerten Matches den Titel unter sich ausmachten. Auch wenn sich die Turnierleitung eine bessere Beteiligung gewünscht hätte, so konnten doch alle Doppelvarianten ausgespielt und mit würdigen Kreismeistern besetzt werden.

Typisch für die Altersverteilung im Tennissport war dabei, dass die Teilnehmer in den Wettbewerben bei den Herren ab 40 Jahren aufwärts und bei den Damen in der Altersgruppe 30/40 am stärksten vertreten waren. Doch auch die beiden Mixed-Wettbewerbe erfreuten sich großer Beliebtheit.

Bei den Herren 20/30 kam es zu einem rein Michelauer Kräftemessen. Mit Christian Gahn/Tobias Gahn und Christian Schütz/Christopher Schütz standen sich dabei zwei Paare mit unterschiedlicher Spielpraxis gegenüber. Dies wirkte sich auch im Endergebnis aus. In zwei Sätzen sicherten sich Schütz/Thiem den Meistertitel, nachdem die beiden Vorjahressieger Thomas Fugmann und Thomas Endres nicht angetreten waren.

Bei den Herren 40/50 musste Matthias Schmidt leider verletzungsbedingt aufgeben. Dadurch landete er mit seinem Partner Uwe Günther „nur“ auf dem dritten Platz. Rang zwei sicherten sich Wolfgang Grebner/Richard Ellner, die sich im direkten Vergleich mit den neuen Kreismeistern Thomas Vogel/Wilhelm Wasikowski mit 2:6, 3:6 geschlagen geben mussten.

Zum Kampf der Routiniers kam es bei den Herren 60/65/70, wo sich „Tennislegenden“ wie Eberhard Tillner, Jürgen Schicker, Erwin Fischer, Walter Schramm, Helmut Fischer und Alfred Schweigert in entsprechenden Paarungen gegenüber standen.

Dabei beherrschte die Michelauer Paarung Schramm/Schicker ganz klar die Konkurrenz. Sie bezwangen E. Fischer/Tillner in zwei Sätzen mit 6:0, 6:2 und ließen auch gegen H. Fischer/Schweigert mit 6:2, 6:1 nichts anbrennen. Damit stellten Schicker/Schramm die Kreismeister. Erwin Fischer/Eberhard Tillner belegten Platz zwei, und Helmut Fischer/Alfred Schweigert landeten auf Platz drei.

Bei den Damen 30/40 gab es ein echtes Endspiel, nachdem sich die Paarungen des Tennisparks Lichtenfels gegen das Michelauer Duo Waltraut Schramm/Heike Thiem durchgesetzt hatten. Im Endspiel bewiesen Elisabeth Dinkel/Simone Faber ihre Klasse. Sie bezwangen ihre Mannschaftskolleginnen Sabine Gahn/Birgit Rosenbaum mit 6:2, 6:1.

Ein „Endspiel ohne Vorspiel“ sah man bei den Damen 50/60, wo sich Heidrun Schöb/Karen Gronebaum und Marianne Dressel/Angela Prell gegenüberstanden. Es war letztlich ein klare Angelegenheit für Dressel/Prell, die ihre Gegnerinnen mit 6:1, 6:1 in die Schranken wiesen.

Eine enge Konkurrenz bestimmte den Ablauf des Mixed-Wettbewerbs. Alle Spiele wurden erst im Match-Tiebreak entschieden. Ein Doppelfehler von Sebastian Thiem beim Stand von 9:9 kostete ihm und seiner Partnerin Tanja Thiem den Titel. Den sicherten sich Simone Faber/Richard Ellner. Rang drei belegten Julia Fischer/Tobias Geßlein.

Enge und schöne Spiele kennzeichneten den Turnierverlauf im Mixed 90. Dominiert wurde die Konkurrenz durch die beiden Paare Heidrun Schöb/Daniel Schöb und Tanja Gahn/Eberhard Tillner. Dabei war allerdings auch die Leistung von Elisabeth Dinkel/Erwin Fischer nicht zu verachten, die erst im Match-Tiebreak von Schöb/Schöb bezwungen werden konnten.

Die Kreismeisterschaft errangen im Vergleich jeder gegen jeden Gahn/Tillner vor Schöb/Schöb. Dinkel/Fischer belegten Platz drei, und die Michelauer Paarung Waltraut und Walter Schramm mussten sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Erfreut über den harmonischen Ablauf der Kreis-Doppelmeisterschaft zeigte sich der Vorsitzende des Michelauer Vereins, Frank Eckert. Er lobte das gute Verhältnis der Spieler untereinander, auch wenn diesmal einige der namhaften Vereine fehlten.

Nicht zuletzt aus diesem Grund betonte er auch in seiner Ansprache, dass die Kreismeisterschaften zu den wenigen Anlässen gehören, in denen sich Spieler aus dem gesamten Landkreis zwanglos treffen könnten.

Von unserem Mitarbeiter Klaus gagel
    
    

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