CHATTANOOGA

Dreitz wird Achter in Tennessee

DSPO tria Dreitz 2017 14
Für die 90 Kilometer auf dem Rad benötigte Dreitz in Chattanooga knapp über zwei Stunden. Foto: Archiv

Triathlon

(red) Rund einen Monat vor der Ironman-WM kam Andreas Dreitz bei der Weltmeisterschaft über die Halbdistanz auf den achten Platz, Laura Philipp hatte tags zuvor in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee Bronze bejubeln dürfen. Den Titel bei den Männern sicherte sich Javier Gomez. Der fünfmalige Kurzdistanz-Champion aus Spanien sorgte auf der anspruchsvollen finalen Laufstrecke für die Entscheidung und seinen zweiten Halbdistanz-Titel nach 2014. Zweiter wurde der Amerikaner Ben Kanute vor dem Briten Tim Don. Sebastian Kienle wurde Fünfter, Maurice Clavel belegte den sechsten Platz.

Dreitz beendete das Rennen über die Distanz von 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen in der Gesamtzeit von 3:56:33 Std. Für das Schwimmen im Tennessee River mit den ersten rund 900 Metern gegen die Strömung benötigte Dreitz 26:39 Minuten und lag damit schon deutlich hinter der Konkurrenz.

Gute Ergebnisse auf dem Rad

Auf der Radstrecke machte Dreitz aber wieder einiges wett: Sein Landsmann Kienle war hier mit 2:07:45 Stunden der Schnellste im Klassement, der Oberfranke lag mit 2:09:16 Stunden nur knapp dahinter und absolvierte die 90 Kilometer somit als Drittschnellster.

Gomez läuft am schnellsten

Die Halbmarathondistanz lief der spätere Gesamtsieger Javier Gomez am schnellsten. Der Spanier benötigte hierfür 1:10:29 Stunden. Andreas Dreitz riss die 21,1 Kilometer in 1:17:14 Stunden herunter. Für Dreitz war es zwar nicht das erhoffte Ergebnis, dennoch zeigte er sich mit dem Resultat seines soliden Rennens zufrieden. So blieb es bei der einen deutschen WM-Medaille durch Philipp. Die 30-jährige Heidelbergerin musste sich in 4:19:40 Stunden nur der überragenden Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf bei deren drittem Halbdistanz-Titel und der Britin Emma Pallant geschlagen geben.

„Es war ein großartiges Rennen, ich hatte nie erwartet, hier aufs Podium zu kommen“, sagte Philipp, die nach vier 70.3.-Siegen in diesem Jahr aber als Mitfavoritin bereits am Samstag an den Start gegangen war.