publiziert: 20.04.2017 16:35 Uhr
aktualisiert: 20.04.2017 16:36 Uhr
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TVW will im Derby Paroli bieten

Weidhausen erwartet die HG Kunstadt - Lichtenfels trifft im letzten Heimspiel auf Bamberg
  • DSPO hb gü TSL 1 Andreas Kraus_5 Die Lichtenfelser um Andreas Kraus konzentrieren sich auf ihre letzte Saisonpartie im heimischen Sportzentrum, in der sie basierend auf eine gute Abwehr, gegen den Favoriten HC Bamberg eine gute Leistung abliefern wollen. Foto: Heike Günther 
    Heike Guenther
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Handball

(gü) Am Samstagabend um 18 Uhr präsentieren sich die Handballer der Turnerschaft Lichtenfels letztmals in dieser Bezirksoberliga-Saison ihrem heimischen Publikum. Die Mannschaft von Uli Hillebrand wird im Sportzentrum an der Friedenslinde mit dem HC Bamberg mit einer Mannschaft konfrontiert, die dem führenden Trio der Liga angehört, die aber keinen Einfluss mehr auf die Titelvergabe nehmen kann.

Am Sonntag, 14.30 Uhr, kommt es in der Michelauer Mainfeldhalle noch zum Derby zwischen dem TV Weidhausen und der HG Kunstadt. Hier muss die HGK siegen und weiter hoffen, dass der punktgleiche Tabellenführer HSV Hochfranken im Titelrennen noch einen Punkt abgibt.

TS Lichtenfels – HC 03 Bamberg

Für die Lichtenfelser spielt es keine große Rolle mehr, ob sie aus den letzten beiden Saisonpartien siegreich gehen oder nicht. Der Klassenerhalt wurde vor 14 Tagen durch den überzeugenden Auftritt bei der SG Bamberg/Hallstadt unter Dach und Fach gebracht. Cornelius John & Co. können am Samstag also ohne Druck in die letzte Heimpartie gehen, was gegen den Landesliga-Absteiger von Vorteil ist.

Für die Bamberger um Coach Matthias Roppelt geht es in Lichtenfels ebenfalls nur ums Prestige. Der Traum vom Wiederaufstieg ist genauso geplatzt wie die Hoffnung auf die Vizemeisterschaft. Die HCler sind sicher Dritter. Für TS-Trainer Uli Hillebrand wäre es ein Geschenk, wenn seine Schützlinge dem hochfavorisierten HC Bamberg spielerisch Paroli bieten würden. Der HCB wurde schließlich lange Zeit von Hillebrand trainiert.

Die Lichtenfelser Fangemeinde wünscht sich zum letzten Heimauftritt ein gutes Spiel ihrer „Jungs“, die vielleicht die Bamberger Unsicherheit, sich gegen „untere“ Mannschaften etwas schwer zu tun, nutzen kann. Auf jeden Fall hat sich das junge Team aus der Korbstadt zum Ziel gesetzt, ein knapperes Resultat als in der Vorrunde zu erreichen. Zu jener Zeit wurde die TSL vom HC mit zehn Toren Unterschied bezwungen.

TV Weidhausen – HG Kunstadt

Das dicke Ende kommt zum Schluss. Dies gilt für die Männer des TV Weidhausen, die zum Saisonende auf das Spitzenduo treffen. Am Sonntag kommt die HG Kunstadt in die Mainfeldhalle und am nächsten Samstag ist der TVW beim HSV Hochfranken zu Gast. Die Weidhausener können also die Meisterschaft mitentscheiden. Selbst sind die Gastgeber als Tabellenfünfter mit 20:20 Punkten längst aus dem Schneider.

Das tut aber dem Interesse an dem bevorstehenden Lokalderby gegen die HG Kunstadt keinerlei Abbruch. Im Gegenteil, die Nachbarschaftsduelle zählten in der Vergangenheit schon immer zu den Schmankerln im Handballsport und haben nun durch die Tabellensituation an der Spitze an Reiz gewonnen.

Was das Spiel gegen die Nachbarn angeht gibt man sich im Lager des TV Weidhausen keinen Illusionen hin. Das Hinspiel im Januar wurde von den Kunstadtern mit 33:31 gewonnen. Ob der TV Weidhausen seinen Heimvorteil nutzen kann, bleibt abzuwarten, zumal die Halle mit Fans aus beiden Lagern gut gefüllt sein dürfte. „Wir wollen unseren treuen Zuschauern im letzten Heimspiel nochmals eine spannende Partie bieten und gegen den klaren Favoriten so lange wie möglich offen gestalten“, so Trainer Steinberger vor dem Derby. Er erinnert dabei an das Hinspiel, als die Weidhausener mit viel Einsatzwillen gegen die Übermacht angekämpft und die HG sogar am Rande einer Niederlage hatten. Bei der HG bleibt abzuwarten, ob Sergey Trotsenko wieder fit ist; aber auch ohne ihn hat die HG zuletzt gegen Bad Rodach bewiesen, dass sie mit der nötigen Konzentration und Spielfreude eigentlich keinen Gegner in der Liga zu fürchten braucht.

    
    

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