publiziert: 20.03.2017 17:25 Uhr
aktualisiert: 20.03.2017 17:27 Uhr
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SG-Frauen feiern einen Kantersieg

Kunstadt zeigt Nabburg/Schwarzenfeld mit 32:13 die Grenzen auf
  • dspo SG_HSG_Nabburg_H_01 Mit ihren fünf Treffern reihte sich Laura-Michelle Fiedler in die eindrucksvolle Offensivleistung der SG Kunstadt/Weidhausen im Vier-Punkte-Spiel gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld ein und hatte damit großen Anteil am souveränen 32:13-Heimerfolg der Mannschaft von Trainer Udo Prediger. Foto: Matthias Schneider 
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Handball

(mts) Sollte es noch eines Beweises der Ligatauglichkeit bedurft haben, dann haben ihn die Landesliga-Frauen der SG Kunstadt/Weidhausen eindrucksvoll erbracht: Gegen den direkten Konkurrenten HSG Nabburg/Schwarzenfeld gewannen die Handballerinnen von Trainer Udo Prediger ihr Heimspiel in der Kordigasthalle souverän mit 32:13 (16:6).

Landesliga Nord, Frauen

HG Kunstadt – Nabburg/Schwarzenf. 32:13

Die SG war dem Gast aus der Oberpfalz auf allen Positionen überlegen. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte eine Spielerin heraus, die damit ihrem Namen alle Ehre machte: Marion Held war Dreh- und Angelpunkt des SG-Erfolgs. Leicht vorgezogen unterband sie geschickt fast jeden gegnerischen Angriff und konnte sich obendrein auf den starken Mittelblock um Carolin Fichtel und die gewohnt sichere Kerstin Pitterich im Tor der SG verlassen.

Mit zunehmender Spieldauer wuchs die Ratlosigkeit der HSG-Angreiferinnen. Gerade einmal vier Torerfolge Nabburgs in 29 Minuten unterstrichen diesen Eindruck. Mit so viel Sicherheit im Rücken steigerte sich auch zunehmend die Offensivleistung der Gastgeberinnen. Symptomatisch war hier der Auftritt von Laura-Michelle Fiedler, die vier ganz wichtige Tore über Rechtsaußen markierte und somit schnell den Vorsprung über 8:4 (19.) auf 16:4 (30.) vergrößerte. Die beiden Tore der Gäste in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit schmälerten nicht den starken Eindruck, den die SG bis dahin hinterlassen hatte. Und auch die zweite Spielhälfte nutzten die Gastgeberinnen, um weiterhin kräftig Selbstvertrauen zu tanken. Nabburg fand noch immer kein Mittel gegen die gut gestaffelte Abwehr, traf keinen seiner vier Strafwürfe und kassierte zahlreiche Zeitstrafen.

Die SG spielte aus der sicheren Abwehr heraus gut gesetzte Konter, die von Held eingeleitet wurden. Trainer Prediger wechselte munter durch, ohne dass irgendein Qualitätsverlust zu erkennen war. Mira Olk und Lena Bauer schraubten das Ergebnis über Tempogegenstöße nach oben, und als Nabburgs Kerstin Schill in der 39. Minute mit Rot vom Platz musste, waren die Spielerinnen von Gästetrainerin Tanja Söllner endgültig bedient. Die SG baute die Führung weiter aus. Letztlich deutete das Endergebnis von 32:13 auch einen Klassenunterschied an, was vor allem dem sichtlich gefrusteten Gegner aus der Oberpfalz Kopfzerbrechen bereitete. Kunstadt/Weidhausen ließ sich stattdessen für diese Demonstration der eigenen Stärke feiern.

SG Kunstadt/Weidhausen: K. Pitterich/Dill – Hergenröder (7/3), Seufert (6/4), Fiedler (5), Fichtel (4), Olk (3), Held (2), Huber (2), Le. Bauer (1), Pühlhorn (1), Streicher (1), Röschlein, Li. Bauer

    
    

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