HOCHSTADT - In der vergangenen Woche konnten Hildegard und Bruno Natterer, rüstig und bei guter Gesundheit, ihre diamantene Hochzeit feiern.
In Pilgersdorf im Sudetenland wuchs Hildegard Natterer, geborene Schmid, mit zwei Geschwistern auf. Über Pfaffendorf führte sie der Weg nach Hochstadt. Die gelernte Friseurin war nach dem Krieg zunächst in Burgkunstadt in der Schuhfabrik und später in Hochstadt als Näherin beschäftigt.
Ihren Mann Bruno, der in Lautrach bei Memmingen geboren wurde und über Lorch bei Stuttgart, Oberhaid, Schney und Lettenreuth 1939 in Hochstadt seine neue Heimat fand und dort als Schreiner arbeitete, hat sie 1948 beim Kirchweihtanz in Burgkunstadt kennen gelernt. Am 1. September 1950 schritt das Paar zum Traualtar und die drei Söhne, Bruno jun., Georg und Tiemo wurden geboren. Hildegard und Bruno Natterer kümmerten sich neben ihrer Arbeit um Kinder, Haus und Garten. In vielen örtlichen Vereinen war Bruno als Vorsitzender, Schriftführer oder Kassier sehr engagiert.
Eines der liebsten Hobbys des Jubelbräutigams ist die Zucht von Brieftauben, in die er viel Zeit und Liebe investierte. Dieses Hobby führen die Söhne Georg und Tiemo mit Begeisterung fort. Zu den Gratulanten zählten neben Söhnen und Schwiegertöchtern mit zwei Enkeln und drei Urenkeln auch Bürgermeister Thomas Kneipp, stellvertretender Landrat Georg Vonbrunn, viele Nachbarn, Freunde und Bekannte sowie zahlreiche Vereinsabordnungen.
Auch das Obermain-Tagblatt schließt sich den herzlichen Glückwünschen an. -wha-

