FRAUENDORF - Rund 220 000 Euro sind in den vergangenen zwei Jahren in die Schulstandorte Uetzing und Frauendorf investiert worden. Bei der Feier zum Abschluss der umfangreichen Sanierungsarbeiten am Mittwoch gab Bürgermeister Jürgen Kohmann eine kurze Zusammenfassung der Umbaumaßnahmen: Im Schulhaus Uetzing wurde ein Sonnenschutz an den Fenstern angebracht und die total veraltete Toilettenanlage für Mädchen und Jungen komplett erneuert.
In Frauendorf wurde die Heizung erneuert und auf Gas umgestellt, energiesparende Fenster und Türen eingebaut, ein leuchtender Außenanstrich aufgetragen, das Dach gesäubert und das Haus nach den neuesten Bestimmungen wärmeisoliert. In den Klassenräumen erneuerte die Stublanger Firma Elektro Bornschlegel kostenlos die komplette Beleuchtungeinrichtung.
Reibungslos geklappt
Bürgermeister Kohmann und die Lehrkräfte freuten sich sehr, dass dies alles trotz laufendem Schulbetrieb so reibungslos klappte. Ihr Dank galt den beauftragten Firmen Heizungsbau Denzler und dem Malergeschäft Gernert, Herrn Schwarz für die sachgemäße Ausführung und natürlich auch für das Spendieren von Würstchen und Getränken beim Abschlussfest, das gemeinsam mit allen vier Klassen der beiden Schulen gefeiert wurde.
Auch der Bauhof der Stadt hatte ganze Arbeit geleistet, bedankte sich Gudrun Mackert im Namen der Schulen. Die 4c hatte eigens ein Renovierungslied einstudiert, Lehrer Christian Miller begleitete an der Gitarre. In ihrem Gedicht lobten Kinder der 3c den Bürgermeister und die Handwerksleute, Schüler der ersten und zweiten Klasse spielten Xylophon und Flöte und hatten ein bekanntes Lied umgedichtet: zur Melodie von „wer will fleißige Handwerker sehn“ sangen sie: „wer will ein renoviertes Schulhaus sehn, der muss jetzt nach Frauendorf gehn. Oh wie fein, oh wie fein, es kamen neue Fenster rein“. Doch kein Fest ohne Wermutstropfen: „Sing, sing, was geschah, Pfarrer Schütz muss nun gehn, ja, ja“ sangen die Drittklässer.
Ihr Religionslehrer, Pfarrer Oliver Schütz, wird die Pfarrei Uetzing verlassen Auch wenn sein Aufenthalt hier bekannterweise nur vorübergehend angedacht war, fällt der Abschied sehr schwer. Ein kleines Geschenk, so Rektor Christeiner, soll ihm den Lautergrund in Erinnerung bewahren.
Für ihn und auch die anderen Gäste und selbstverständlich alle Schüler gab es nun Würstchen und Brötchen, anschließend lud die große Hüpfburg vom Spielmobil des Landkreises zum Toben ein. -ds-

