SPORTKEGLER-LANDESLIGA - Der Tabellenführer SKK Raindorf setzte sich erwartungsgemäß beim TSV Lahm sicher durch und hält den Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem Verfolger SKC Speichersdorf, der sich bei Rot-Weiß Hirschau einen knappen Erfolg sicherte und den Gastgebern die letzte Chance auf die Meisterschaft nahm.
Der TSV Lahm liegt weiterhin auf Platz 10 zwei Punkte hinter dem SC Luhe-Wildenau, der zu Hause gegen den Henger SV knapp unterlag.
TSV Lahm - SKK Raindorf 5139:5380
Obwohl die Gäste mit Ausnahme von Christian Schreiner weit unter ihren Schnittleistungen blieben, holten sie beim TSV Lahm noch einen deutlichen Sieg heraus und verpassten den bestehenden Bahnrekord nur um fünf Holz.
Die Gastgeber spielten das bislang schwächste Saisonergebnis, was anscheinend an dem zu großen Respekt vor dem Tabellenführer liegen könnte.
Bereits nach den Startpaarungen war das Spiel so gut wie entschieden, denn da lagen die Gäste mit 122 Holz klar in Führung. Obwohl Helmut Lutter (837/276) vier gleichmäßige Durchgänge (204, 209, 211 und 213) spielte, blieb er doch etwas unter seinen Möglichkeiten und musste sich gegen Bernhard Schreiner (881/296) geschlagen geben. Die Bestleistung der Heimmannschaft von 925 Holz hätte gegen jeden Raindorfer zum Erfolg geführt, aber nicht gegen Christian Schreiner (1003/406), der fehlerfrei mit 249, 247, 279 und 228 Holz eine neue Bestleistung erzielte. Da hatte Edwin Zang (925/314) mit 240, 220, 239 und 227 Holz wenig zu bestellen. In der Mittelgruppe zeigte Daniel Stang (870/285) aufsteigende Form (222, 206, 219, 223), musste aber dennoch Alexander Raab (888/288) einige Keile überlassen. Nach einem guten Start (231, 230) ließ Gerald Lutter (888/290) etwas nach (215, 212), hatte aber seinen Gegenspieler Stefan Reiner (840/263) stets fest im Griff, sodass der Rückstand auf 92 Holz schrumpfte.
Das Schlussduo der Gastgeber hielt bis zur Hälfte der Distanz (409:431, 441:427) noch recht ordentlich mit, ließ dann aber stark nach und kam arg unter die Räder. Andre Fischer (787/249) setzte seine letzten Durchgänge (200, 178) total in den Sand und hatte gegen Milan Svoboda (903/288), der mit 235, 236, 231 und einem Aussetzer (201) weit unter seinen Möglichkeiten spielte, deutlich das Nachsehen.
Nach dem starken Beginn (224, 217) setzte auch Christian Schmidt (832/287) einen Durchgang (188) in den Sand und hatte am Ende gegen Stefan Grave (865/292) noch klar das Nachsehen. -li-

