MICHELAU - Mehrere Bauvorhaben wurden in der vergangenen Bauausschusssitzung behandelt. Auch die „Zone 30“ in Michelau und die Toiletten in der Schwürbitzer Schule standen auf der Tagesordnung.
Zum Bauantrag von Siegbert Schmolke aus Michelau, Ahornstr. 44 (Erweiterung der bestehenden Doppelgarage) wurde festgestellt, dass weder ein Wasserleitungsanschluss noch ein Kanalanschluss möglich, aber auch nicht erforderlich ist. Die Zufahrt ist nach wie vor über den gemeindeeigenen Schotterweg möglich. Dem Bauherr obliege demnach die Unterhaltung des Weges. Unter Beachtung dieser Feststellungen wurde dem Bauvorhaben zugestimmt.
Zum Bauantrag von Harald Müller aus Lettenreuth, Michael-Küchel-Str. 17 (wegen Neubau einer Doppelgarage) erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen.
Hinsichtlich des Neubaus eines Hühnerstalls, dem Neubau einer Überdachung als Brennholzlager und der Errichtung von Nebengebäuden und dem Anbau eines Carports und eines Schuppens an ein bestehendes Gebäude, der Eheleute Helmut und Veronika Schnapp aus Neuensee, Bergstraße 24, gab es ebenfalls grünes Licht.
Genehmigt wurde ebenso ein Bauantrag von Christian Schweigert aus Michelau, Erlenstr. 13, wegen Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage.
Der Bürgermeister wies darauf hin, dass derzeit ein Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes „Ost III“ läuft. Die Erschließung ist gesichert. Wegen des nicht ausreichenden Stauraumes vor der Garage wurde das Landratsamt gebeten, als Auflage im Bescheid mit aufzunehmen, dass ein elektrisch angetriebenes funkgesteuertes Garagentor vorzusehen ist. Dem Bauausschuss wurde ein Vorhaben (Bauvoranfrage) von Christiane Höppel aus Schwürbitz, Göritzenweg 8, wegen Neubau eines Wohnhauses mit Carport erläutert. Das Gremium erteilte die gemeindliche Zustimmung.
Auch für den Faschingsumzug am 16. Februar in Michelau erfolgte die Zustimmung. Erster Bürgermeister Helmut Fischer erklärte, dass die Sperrung des Angers anlässlich der Aprés Ski Party am 16. Februar durch den Turnverein Michelau wie in den vergangenen Jahren erfolgen soll.
Dorffest und Maibaum
Aufgrund ihres 125-jährigen Vereinsjubiläums wird die Soldaten- und Traditionskameradschaft Lettenreuth am 1. Mai das Dorffest mit Maibaumaufstellung ausrichten. Hierfür wurde eine Sperrung der Andreas-Schmuck-Straße von der Einmündung Weidhausener Straße bis zur Einmündung Heiliggraben 7 bis 23 Uhr beantragt.
Hinsichtlich einer Änderung der „Zone 30“ in der Ahornstraße Michelau (Hinweis von Gemeinderätin Gudrun Oechsner) wurde die Situation überprüft. Die „Zone 30“ beginnt in der Ahornstraße, aus Richtung Neuenseer Straße kommend, nach der Einmündung der Kantstraße, gekennzeichnet durch ein Verkehrszeichen. Ursprünglich waren die Kantstraße, die Keplerstraße und die gesamte Ahornstraße in der probeweise eingerichteten „Zone 30“. Bei der endgültigen Festlegung im Jahr 1991 wurden die Kantstraße und die Keplerstraße sowie der Teilbereich der Ahornstraße wieder aus der „Zone 30“ herausgenommen, da vermutlich die Kriterien für eine „Zone 30“ nicht vertretbar waren.
Durch Gesetzesänderungen sind inzwischen die Anforderungen nicht mehr so streng, so dass auch die Einbeziehung der Keplerstraße, der Kantstraße und des Reststückes der Ahornstraße mit Eichenstraße durchaus vertretbar wären. Ob die Regelung jedoch eine Verbesserung bedeuten würde ist fraglich, da bereits jetzt in dem Bereich die „Rechts-vor-Links-Regelung gilt. Der Bauausschuss beschloss deshalb, an der jetzigen Situation nichts zu verändern.
Zum Thema „Toiletten in der Schwürbitzer Schule“ erklärte Bürgermeister Helmut Fischer, dass hier laut des Elternbeiratsvorsitzenden Uli Hoh die WC-Sitze veraltet sind. Die Wände müssten dringend wieder gestrichen und Urinale angebracht werden. Auf Grund dieser Aussagen fand zusammen mit Bauamtsleiter Franz-Xaver Heid eine Ortsbesichtigung mit folgendem Ergebnis statt. Im Damen-WC konnten keine Mängel festgestellt werden. Die WC-Sitze sind, wie in der Michelauer Schule, schwarz und wurden zuletzt Ende 2009 erneuert. Im Herren-WC werden die Wände bei Gelegenheit vom Bautrupp gestrichen. Hinsichtlich der Urinale lagen zwei Angebote vor.
Fischer erklärte, dass hier natürlich etwas gemacht werden müsste, die Maßnahme aber aufgrund der finanziellen Situation der Gemeinde Michelau verschoben werden muss. Die Maßnahme werde voraussichtlich in das Bauprogramm 2011 mit aufgenommen. -hh-
