REDWITZ

Ein beruhigendes Gefühl für die Eltern

Sandra Bernert (mit Blumen) wurde nach zehn Jahren Dienst als Schulweghelfer verabschiedet von (v. li.) Koordinatorin Monika Bauer, dem Kreisvorsitzenden der Verkehrswacht Alfons Hrubesch, Rektorin Elvira Tischler und Alexander Rothenbücher, Leiter der Polizeiinspektion. FOTO: Th... Foto: Thomas Micheel

Wieder ist ein unfallfreies Jahr für die Schulweghelfer vorüber. Auch in der Gemeinde Redwitz, wo es den Dienst seit 28 Jahren gibt, wurde das gefeiert.

Bürgermeister Christian Mrosek begrüßte die Schulweghelfer in der Pizzeria „am Markt“. Er hob die Bedeutsamkeit des Schulwegdienstes wie auch den Wert für die Gemeinde heraus. Zugleich sprach er seinen Dank aus im Namen aller Eltern. Für diese sei es ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass Sommer wie Winter die beiden Schulwegübergänge in Redwitz beaufsichtigt und gesichert werden. „Wir brauchen euch, bitte macht weiter“, bat er. Denn der Dienst an der Allgemeinheit sei mit Zahlen nicht messbar.

Der Leiter der Verkehrswacht, Alfons Hrubesch, freute sich, dass so viele Menschen so viel Zeit für Kinder investieren. Er schaute auf über 30 Jahre erfolgreichen Schulweghelferdienst zurück. Seinen Dank richtete er an Monika Bauer, die seit nun 28 Jahren den Schulweghelferdienst in der Gemeinde erfolgreich koordiniert. Bei keinem Straßenübergängen sei ein Unfall mit einem Kind zu verzeichnen gewesen. Insgesamt haben die Schulweghelfer im Landkreis 32 000 Stunden ehrenamtlichen Dienst abgeleistet und an den Übergängen für Ordnung gesorgt.

„Wir brauchen euch, bitte macht weiter.“
Christian Mrosek, Bürgermeister

Dank richtete er auch an die Schule für die Unterstützung. Hrubesch hielt Rückblick auf die viertägige Studienreise nach Straßburg und stellte als Ziel für das nächste Jahr Amsterdam vor. Hier werde eine Organisation vorgestellt, die ähnlich wie in Deutschland funktioniere. Letztlich erstattete Hrubesch den heimischen Autofahrern Dank für ihr diszipliniertes Verhalten. Im gesamten Landkreis versehen 874 Schulweghelfer Dienst.

Eine verabschiedet, vier neue begrüßt

Auch der Leiter der Polizeiinspektion Alexander Rothenbücher sprach den Schulweghelfern seinen Dank aus. Rektorin Elvira Tischler brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass der Schulweghelferdienst an der Albert-Blankertz-Schule so gewissenhaft und zuverlässig ausgeführt werde.

Als Schulweghelferin wurde Sandra Bernert nach zehn Jahren Dienst verabschiedet. Mit Freude wurden vier neue Schulweghelfer im Team aufgenommen. Ein gemeinsames Essen mit gemütlichem Beisammensein schloss sich an.