SCHWÜRBITZ

„Durchsichtiger Schwindel“

Annika Engelmann und Julian Fleischmann gehören zum „jungen Blut“ bei den Schwürbitzern. FOTO: Stefan Motschenbacher Foto: Stefan Motschenbacher

Bei der Theatergruppe öffnet sich im November der Vorhang. Im 35. Jahr hintereinander spielen die Akteure um Gründerin und Regisseurin Gabriele Freitag somit ununterbrochen alljährlich Theater. Beim „Herbsttheater“, das durch die Anregung des damaligen Bürgermeisters Herbert Perzel seit Anfang der 1990-er-Jahre „Theatertage Schwürbitz“ heißt, üben sich die Schauspieler immer wieder in verschiedensten Rollen und Genres.

So war mit dem „Kreuzl im Tannengrund“ auch schon einmal ein Drama geboten, mit dem „Weißen Rössl“ einmal ein Musical. Oberbayerische „Ausflüge“ liegen schon länger zurück. Aber immer wieder kommt man auf Boulevardstücke zurück, wobei man 2013 mit der „Spanischen Fliege“ einen Lachschlager im Hochdeutschen mit viel berlin-sächsischem Dialekt landete. Absolut beliebt beim Publikum sind aber „Schwörbetze Gschlichtla“ mit viel Dialekt und nicht salonfähigen Sprüchen. Ebenso wie Komödien, von denen man in diesem Jahr wieder eine „zum Schenkelklopfen“ anbietet.

Unter dem Titel „Ein durchsichtiger Schwindel“ oder „Die Silberhochzeit“ werden selbstverständlich altbewährte Schwürbitzer Haudegen, aber auch Nachwuchstalente versuchen, das Publikum im derben Dialekt kräftig zum Lachen zu bringen. Dass die Verantwortlichen dabei weder beim Bühnenbau noch bei der Ausstattung von Kulisse oder gar angemessener Kleidung der Akteure sparen oder etwas dem Zufall überlassen, weiß der geneigte Schwürbitzer Theaterfan längst. Auch die Verpflegung kommt nicht zu kurz. Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, 13. Oktober, bei der Tankstelle Strobler und dem Vereinsshop Hofmann, der im Schwürbitzer Raiffeisengebäude zu finden ist.

Durch die im vergangenen Jahr erfolgreich erprobte, lockere Bestuhlung gewann man für die Zuschauer noch ein wenig mehr „Beinfreiheit“ im Theatersaal. Die Aufführungen finden am 3., 4. 10., 11. und 12. November statt. Der Vorhang öffnet sich am Freitag und an den Samstagen jeweils um 20 Uhr, am Sonntag bereits um 19 Uhr. Saalöffnung ist jeweils eine Stunde vor Beginn der Aufführungen.