LICHTENFELS

Gutes Ende mit Spendenrekord

Geschäftsführer Stephan Rösler (re.) übergab den symbolischen Scheck an HMS-Initiator Till Mayer. Erneut endet damit der „Helfen macht Spaß“-Weihnachtsaufruf mit einem Spendenrekord. FOTO: Red

Der „Helfen macht Spaß“-Weihnachtsaufruf endet auch dieses Jahr wieder mit einem Rekord. Zusammen mit der HMS-Sonderaktion „Winter in Lviv“ kamen exakt 73 299,91Euro zusammen. Das sind 13 775 Euro mehr als im Vorjahr. Für die HMS-Sonderaktion spendeten unsere Leser stolze 17 626,13 Euro.

Das schöne Ergebnis sicherte dann auch die letzte Spende: Den symbolischen Scheck in Höhe von 10 000 Euro überreichte Stephan Rösler, Geschäftsführer der Rösler Oberflächen GmbH, diese Woche im unterfränkischen Memmelsdorf an HMS-Initiator Till Mayer.

Seit Jahren gehört die Firma Rösler zu den treuesten Unterstützern. „Es ist gut zu wissen, dass ,Helfen macht Spaß' unbürokratisch in der Heimat Menschen in Notlagen hilft“, erklärte Stephan Rösler. Aus Tradition bittet die Firma ihre Geschäftspartner auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und anstatt dessen zu spenden. Den Betrag rundet dann das heimische Unternehmen großzügig auf.

Engagiertes Unternehmen

Doch auch die Sonderaktion „Winter in Lviv“ überzeugte den Geschäftsführer. 2000 Euro hatte das Unternehmen bereits für die Unterstützung verarmter Rentner in der Ukraine durch die Rotkreuz-Sozialstation von Lviv gespendet.

Im Rahmen des Weihnachtsaufrufs fanden Konzerte des Jugendblasorchesters Mistelfeld und von „Swinging Easy“ statt. Die Wiesener veranstalteten wieder ihre Dorfweihnacht im Zeichen von „Helfen macht Spaß“. Zahlreiche Schulen, Vereine, Gruppierungen und die „Neue Filmbühne“ (Lichtenfels) präsentierten den Film „Winter in Lviv“. Vom Glühweinverkauf bis zum Nikolaus-Kindergottesdienst reichten die weiteren Aktionen. Die Anträge an „Helfen macht Spaß“ (HMS) erzählen von oft traurigen Schicksalen. Gut, wenn dann Hilfe möglich ist. Die OT-Leseraktion kann dank der vielen Spenden unserer Leser, heimischen Vereinen und Stiftungen in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden des Landkreises Hoffnung schenken und seit über 17 Jahren Lichtblicke in schwierigen Zeiten geben.

Ein „HMS-Klassiker“ sind die Weihnachtspakete, die Helfer des Roten Kreuzes, Mitarbeiter von Regens Wagner, Caritas und Diakonie für Bedürftige packen. Direkte Nothilfe leistet unsere Leseraktion bei so manchem Schicksalsschlag. Unterstützung gibt es für junge Menschen mit Behinderung, Senioren in finanzieller Notlage und für kinderreiche Familien in außerordentlichen Situationen. Weiter investiert „Helfen macht Spaß“ in Bildung. Seit vielen Jahren gibt es den Nachhilfe-Pakt im Michelauer Mehrgenerationenhaus, der sich an Kinder mit Migrationshintergrund und aus finanziell schwachem Elternhaus wendet. Die Hilfe ist so vielfältig wie die Aktionen, die sie möglich machen: vom Fußballturnier bis zu einem Konzert. 2017 stellte „Helfen macht Spaß“ über 56 000 Euro für Bedürftige am Obermain zur Verfügung. Dieses Jahr gab es zusammen mit dem Weihnachtsaufruf eine Sonderaktion für die Ukraine, an der sich Schulen, Vereine und Gruppierungen beteiligten. Im Mittelpunkt der multimedialen Rettungsaktion „Winter in Lviv“ steht ein gleichnamiger Film, der auch auf der Homepage „www.winter-in-lviv.org“ angesehen werden kann. Geholfen werden soll Rentnern in Not in der Ukraine.

Für Rentner in Not

Die Arbeit der Sozialstation von Lviv soll durch das Projekt langfristig gesichert werden. Ohne Spenden droht sie wieder geschlossen zu werden. Eine Katastrophe für viele arme und vereinsamte Alte, die auf die Rotkreuz-Schwestern angewiesen sind. Die Helferinnen geben nicht nur Spritzen und Medikamente, sie sind wichtige Bezugspersonen. Die Aktion ist eine Fortsetzung. Genau vor zehn Jahren wurde am Obermain schon einmal von „Helfen macht Spaß“ für die Ukraine gesammelt und einiges bewegt.

HMS-Initiator Till Mayer engagiert sich schon seit über einem Jahrzehnt für Rentner in Lviv, seit mehreren Jahren verbindet eine Partnerschaft die BRK-Schwestern der Lichtenfelser Pflegestation mit ihren Kolleginnen in Lviv. Eine Nähe mit Heimatbezug, die offensichtlich viele Leserinnen und Leser überzeugte.

Die Auflistung der letzten Spenderinnen und Spender des HMS-Weihnachtsaufrufs für Bedürftige in der Heimat: Hobbyfun GmbH Co&KG, 250 €; Thomas und Katrin Herold, 20 €; Erich und Waltraud Eichhorn, 50 €; Ernestine Eichhorn, 25 €; Anonym, 30 €; Jutta Büttner, 25 €; Anonym, 20 €; Günter Kerling, 100 €; Willi Pöhner, 120 €; JBO Mistelfeld, 250 €; Gerhard und Margarita Mager, 20 €; Hans Lanz, 15 €; Anonym, 50 €; Peter Hohlweg, 20 €; Sonja Fischer, 15 €; Norbert und Doris Deuerling, 10 €; Annette Körber, 50 €; Dirk und Annett Seifert, 10 €; Roland Rühr, 50 €; Gernert Malergeschäft Bernd Schwarz, 1000 €; Hildegard Zeulner, 30 €; Silke Schaible, 100 €; Andrea Brunner, 100 €; Musikverein Mistelfeld, 1500 €; Dorfweihnacht Wiesen, 600 €; Rösler Oberflächentechnik GmbH Hausen, 10 000 €.

Für die HMS-Sonderaktion „Winter in Lviv“ spendeten weiter: Alfred Dusold, 100 €; Nikolaus Rossmann, 25 €; Wolfgang Werthmann, 50 €; Gerhard und Margarita Mager, 20 €; Dirk und Annett Seifert, 10 €; Henning Segeler, 10 €, Dr. med. Axel Keilhack und Dr. med. Waltraud Keilhack, 500 €; JBO Mistelfeld, 250 €; Vortrag evangelisches Pfarrzentrum Schwürbitz, 105 €.