LICHTENFELS

Gute Ausbildung, erfolgreiche Zukunft

Die freigesprochenen neuen Gesellen mit dem Prüfungsbesten Christoph Klamert (7. v. li.) sowie dem Kreishandwerksmeister Mathias Söllner, dem Landratstellvertreter Helmut Fischer (von rechts), der 2. Bürgermeisterin Sabine Rießner, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, D... Foto: Alfred Thieret

Bei der traditionellen Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft erklärte Kreishandwerksmeister Mathias Söllner im Festsaal des Stadtschlosses 22 junge Handwerker zu Gesellen. Er gratulierte den Absolventen und wünschte ihnen als Hoffnungsträger des Handwerks eine erfolgreiche Zukunft.

„Da sich Berufsbilder schneller denn je verändern, ist gerade von qualifizierten Nachwuchskräften

Flexibilität gefordert.“

Matthias Graßmann, Vizepräsident der Handwerkskammer

Mit dem Öffnen der Zunfttruhe sprach er die jungen Leute vom Zwang der Lehre los und frei und erklärte sie in Gegenwart des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft, Danny Dobmeier, durch Handschlag und Aushändigung des Gesellenbriefes zu Gesellen. Mit dem alten Handwerkerspruch „Gott segne das ehrbare Handwerk“ beendete er die Zeremonie. Der Vizepräsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Graßmann, gratulierte ebenfalls herzlich zur bestandenen Prüfung. Mit der dreijährigen Ausbildung zum Gesellen hätten die jungen Leute ihr erstes Ziel auf ihrem beruflichen Weg erreicht und damit das Fundament für hervorragende Karriereperspektiven im Handwerk gelegt.

Die Freisprechung von den Pflichten gegenüber ihrem Ausbildungsmeister stelle ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für ihren Einsatz und ihre Leistung dar. Sie verfügten jetzt über Fachkenntnisse, handwerkliches Können, ein hohes Maß an Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und vor allem Durchhaltevermögen, das ihr Selbstbewusstsein stärke und ein gutes „Reisegepäck“ für die weitere berufliche Wegstrecke sei.

Der Gesellenbrief nach einer abgeschlossenen dualen Berufsausbildung sei eine ideale Basis, auf der man aufbauen könne. Auch wenn die Startposition für die frisch gebackenen Gesellen im Handwerk aktuell hervorragend sei, werde doch der Trend zu einer immer höheren Qualifizierung anhalten oder sogar zunehmen.

Deshalb müssten sie sich darauf einstellen, dass sie lebenslanges Lernen begleiten werde. Da sich Berufsbilder schneller denn je veränderten, sei gerade von den qualifizierten Nachwuchskräften Flexibilität gefordert.

Matthias Graßmann verwies die jungen Gesellen auch auf die Meisterprüfung. Der Meisterbrief sei nicht nur der perfekte Start in eine Tätigkeit als selbstständiger Unternehmer, sondern öffne auch die Türen zu Universitäten und Hochschulen.

Der Landratstellvertreter Helmut Fischer gratulierte den frisch gebackenen Gesellen zu ihrem erfolgreichen Prüfungsabschluss. Damit hätten sie beste Berufsaussichten, schließlich würden die Betriebe gut ausgebildete Fachkräfte suchen.

Die Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner hob hervor, dass die jungen Leute mit der Gesellenprüfung eine wichtige Hürde genommen und damit den Grundstock für ihre berufliche Zukunft gelegt hätten. Ständige Weiterbildung sei eine unbedingte Voraussetzung für den weiteren Berufserfolg.

Tradition hat auch die Auszeichnung der Prüfungsbesten. Der Kreishandwerksmeister Mathias Söllner gratulierte Christoph Klamert, der das Maurerhandwerk bei der Firma Klamert Bau erlernte und die Gesellenprüfung mit dem herausragenden Notendurchschnitt von 1,3 abschloss. Johannes Rost vom Münchner Verein honorierte seine Leistung mit einem Preis.

Dreiklang: Meister, Geselle, Lehrling

Zum Abschluss der Veranstaltung, die durch die Pianistin Stefanie Denscheilmann, Tochter eines Handwerksmeisters, musikalisch umrahmt wurde, ließ der Kreishandwerksmeister Mathias Söllner den „Dreiklang Meister, Geselle und Lehrling“ sowie das deutsche Handwerk hochleben.

Die erfolgreichen Absolventen der Gesellenprüfung

Bäckereifachverkäuferin: Tamara Kraus (Ausbildungsbetrieb: Kerlings Backwerkstatt).

Maurer: Fabian Gebhardt, Johannes Schmeußer (beide Kugler GmbH), Marcel Hopfenmüller, Christoph Klamert (beide Klamert Bau), Arhim Mustafoski (M+M Bau), Fabian Ständer (Baier Bau); Beton- und Stahlbetonbauer: Sebastian Hiller, Tom Höfner, Tim Koschinski (alle Dechant).

Maler: Seneiko Ruslan (Farben Vogt), Christopher Zielinski (James Pydde).

Schreiner: Daniel Höppel (Gehringer Holzwerkstatt), Sarah Nürnberg (Tim Fleischmann), Johannes Wich (Schreinerei Wunner).

Bürokaufleute: Tim Forster (Robert Hofmann GmbH), Jonas Halbhuber (Dietz Baugesellschaft).

Feinwerkmechaniker: Uwe Fleischmann, Max Schülein, Alicia Wagner (alle Werkzeugbau Siegfried Hofmann), Christian Lutter, Sabrina Roppelt (beide Robert Hofmann GmbH).