MARKTGRAITZ/LICHTENFELS

Dekan Michael Schüpferling geht nach Erlangen

Wechselt nach Erlangen: Pfarrer Michael Schüpferling. FOTO: Roger Martin Foto: Roger Martin

Pfarrer Michael Schüpferling, Dekan des katholischen Dekanats Lichtenfels, wird nach 13 Jahren pastoraler Tätigkeit seine Pfarreien und den Landkreis zum 1. September dieses Jahres verlassen. Er ist zum neuen Pfarrer der Pfarrei St. Theresia in Erlangen (Sieglitzhof/Buckenhof) berufen worden. Dies teilte Michael Schüpferling am Rande des Antrittsbesuchs der evangelischen Dekanin Stefanie Ott-Frühwald am Donnerstag in Marktgraitz mit.

Laut Versetzungsordnung vorgesehen

Er habe seine Gemeindemitglieder bereits bei den Sonntagsgottesdiensten Anfang Mai über den Wechsel informiert, so der Geistliche weiter.

Er sei von der Personalkommission der Erzdiözese gebeten worden, auf eine der frei gewordenen Pfarrstellen im Erzbistum zu wechseln, sagte Michael Schüpferling. Dort brauche die Erzdiözese „einen erfahrenen Pfarrer“, der zugleich die Stelle des leitenden Pfarrers im Seelsorgebereich „Pfarreienverbund Erlangen Nord-Ost“ übernimmt. Der Geistliche hat seine Kaplanszeit nahe Erlangen verbracht, in der katholischen Pfarrei St. Martin in Forchheim.

Michael Schüpferling habe sich auf die frei gewordene Pfarrstelle in Erlangen beworben, sagte der Pressesprecher des Erzbistums, Harry Luck, auf Nachfrage dieser Redaktion. Es sei üblich und laut Versetzungsordnung vorgesehen, dass nach rund zehn Jahren am gleichen Ort ein Stellenwechsel erfolge.

„Auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen (Lk 5,5)“
Primizspruch, von Michael Schüpferling

Wer der Nachfolger von Michael Schüpferling in Marktgraitz, Schneckenlohe, Redwitz und Lettenreuth werden wird, ist noch nicht geklärt. „Dies wird im Zuge der zahlreichen Um- und Neubesetzungen im ganzen Erzbistum geregelt“, so der Pressesprecher des Erzbistums weiter.

Der Nachfolger an der Spitze des Dekanates werde zu gegebener Zeit von den Priestern und pastoralen Mitarbeitern im Dekant Lichtenfels gewählt. Michael Schüpferling ist 1972 in Ebermannstadt geboren und seit 1. September 2004 Pfarrer der katholischen Pfarreien Marktgraitz, der Kuratie Redwitz und seit 2007 Pfarradministrator für Lettenreuth. Er absolvierte am Theresianum in Bamberg das Abitur. Nach dem Theologiestudium in Bamberg und Rom wurde er am 1. Juli 2000 zum Priester geweiht. Bei seiner ersten Eucharistie wählte sich der junge Priester als Primizspruch „Auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen“ (Lk 5,5).

Im August 2000 war Schüpferling Aushilfspriester in Bad Berneck und Himmelkron, bevor er bis 2004 als Kaplan in St. Martin in Forchheim und in Kersbach/Oberfranken wirkte. 2008 wurde der Geistliche zum Dekan des Dekanates Lichtenfels gewählt und bei der darauf folgenden Wahl in seinem Amt bestätigt.

Schüpferling ist zudem Leitender Pfarrer des 2006 gebildeten Seelsorgebereichs Steinach-Rodach-Main. Auch im Caritasverband trug Michael Schüpferling Verantwortung: Er war von 2010 bis 2016 Mitglied des Vorstandes auf Diözesanebene.