publiziert: 20.03.2017 16:20 Uhr
aktualisiert: 28.03.2017 03:33 Uhr
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Die Woche vor 25 Jahren im Obermain-Tagblatt: Adam-Riese-Jubeljahr nimmt Fahrt auf: Gedenktafel enthüllt

Lichtenfels stellt sich eine Woche lang im Lokalsender „Antenne Franken“ vor – Erfolgreiche junge Sportler und Musiker
  • Bei der Enthüllung der Adam-Riese-Bronze-Gedenktafel an der Staffelsteiner Raiffeisenbank: (von links) Ludwig Mayer, Bankdirektor Randolf Menna, Bürgermeister Alfred Meixner, Kaplan Georg Schneider und Bankdirektor Helmut Kund. 
    Repro: Gabi Kriese
  • Sie kostet acht Millionen Mark und soll 1993 in Betrieb gehen: Die neue Straßenmeisterei des Straßenbauamts Bamberg mit Standort in Staffelstein feiert am 26. März 1992 Richtfest. 
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Die Woche vor 25 Jahren im Obermain-Tagblatt

Nachdem im Februar bereits Ebensfeld die Ehre hatte, steht nun die Korbstadt Lichtenfels im Fokus des lokalen Radiosenders „Antenne Franken“: Vom 23. bis 27. März wird täglich über das Leben, die Geschichte und die Besonderheiten der Stadt am Obermain berichtet. Lichtenfels ist der 88. Ort in dieser Portraitserie.

An der Fassade der Raiffeisenbank am Staffelsteiner Marktplatz wird eine Bronzetafel im Gedenken an Adam Riese angebracht und enthüllt.

Bankdirektor Helmut Kund bezieht sich auf historische Recherchen, denen zufolge das Geburtshaus Rieses an der Stelle der jetzigen Bank gestanden haben müsste, aber beim Stadtbrand 1684 zerstört wurde.

Junge Musiker brillieren

Die Tafel hat die Inschrift: „Diese Hausreihe wurde 1684 beim Stadtbrand zerstört. Vermutlich stand hier das Geburtshaus von Adam Riese 1492-1559“.

Beim Landesentscheid von „Jugend musiziert“ brillieren auch zwei junge Instrumentalisten aus dem Landkreis Lichtenfels: Der zehnjährige Arthur Liesz aus Lichtenfels holt sich einen zweiten Preis in der Kategorie „Klavier solo“. In der Schlagzeuggruppe (zusammen mit Jörg Tobias Raum aus Dörfles, Jörg Deuerling aus Steinberg und Markus Piontek aus Küps) erspielt sich Silvan Wagner aus Burgkunstadt einen dritten Preis.

Wer – von Weidnitz kommend – von der B 289 in die Staatsstraße nach Altenkunstadt rechts abbiegen möchte, der hat sich auch im März 1992 oft in Geduld zu üben. Denn es gibt noch keine Rechtsabbiegerspur, sondern nur die kombinierte Geradeausspur mit Abbiegepfeil. Also staut sich die Warteschlange schon bei normalem Verkehrsaufkommen oft mindestens bis zur Einmündung Bahnhofstraße. Im Stadtrat wird das Problem seit Langem thematisiert, und der Grundstückseigner, der für die Abbiegespur Gelände abtreten müsste, ist auch gesprächsbereit. Doch das zuständige Staatliche Straßenbauamt scheint andere Sachen auf der Agenda zu haben, wird in dieser Woche einmal mehr im Stadtrat mit Verärgerung zur Kenntnis genommen.

Straßenbau hingegen in Michelau: Nach dem Ende der Vorplatzarbeiten im Bereich Korbmuseum wird nun die Bismarckstraße auf der betroffenen Länge saniert. Dabei werden auch die Hofeinfahrten der neuen Straßenführung angepasst. Und in Staffelstein, neben der Großwäscherei Grete Rommel, feiert die neue Straßenmeisterei des Straßenbauamts Bamberg am 26. März 1992 Richtfest. Das Acht-Millionen-Mark-Projekt mit Garagen, Werkstatt, Büro- und Wohngebäude (zwei Dienstwohnungen), Mehrzweckhalle und Streugutlager auf insgesamt 2326 Quadratmetern soll 1993 in Betrieb gehen. Das „Warum?“ bleibt mehrfach unbeantwortet im Prozess gegen einen 34-jährigen Einbrecher aus dem Landkreis. Wortkarg bleibt er dem Lichtenfelser Schöffengericht die Antworten schuldig, weshalb er in die Firma seines Vermieters einbricht, 3200 Mark Bargeld stiehlt und anschließend über die Hälfte binnen eines Tages sinnlos verprasst. Gleichgültig und lax zeigt er zwar Reue und gesteht. Aber Gründe für seine mehrfachen Einbrüche mag der „Dieb aus Leidenschaft“ keine nennen. Seine jüngste Verurteilung wegen eines Einbruchs bei seinem Ex-Arbeitgeber liegt gerade erst eine Woche zurück. Das Strafmaß aus jenem Prozess muss mit einbezogen werden und beschert dem Unbelehrbaren nun eine Haftstrafe von 18 Monaten ohne Bewährung.

Der TSV Marktzeuln ernennt ein neues Ehrenmitglied - das erste weibliche: Ursula Unrein engagiert sich seit Jahrzehnten aktiv im Vereinsgeschehen und kümmert sich insbesondere um die Turnhalle. Noch höher greift man bei der Mannsgereuther Feuerwehr - und zieht für Ernst Knoth die Würde des Ehrenvorsitzenden und Max Treusch die Würde des Ehrenkommandanten aus der Ehrungskiste. Zudem gibt es den Ehrenmitgliedstitel für Ernst Herzog und Horst Wagner. Kommandant Treusch und Adjutant Wagner werden gleichsam beerbt von Franz Schneider und Reinhard Seubold. Dr. Emil Singer wird für seine Verdienste in 14 Jahren als Vorsitzender des Collquium Historicum Wirsbergense (CHW) Lichtenfels zum Ehrenmitglied ernannt.

Bei den Horsdorfer-Loffelder Jagdgenossen wird Baptist Graßer zum Nachfolger des nach 27 Jahren ausscheidenden Vorsitzenden Lorenz Gagel gewählt.

Bei der Staffelsteiner Jungbauernschaft zieht sich Vorsitzender Hauke Petersen auf den Stellvertreterposten zurück und wird von Stefan Seelmann beerbt.

Erfolgreiche Radballer

Die Radballer des RV Concordia Burgkunstadt holen bei den bayerischen Meisterschaften in der heimischen Obermainhalle Treppchenplätze:

Das Radball-Duo Holger Schmidt und Christian Hoh wird Meister bei der Jugend (33:6 Tore und 14:0 Punkte) und das Radball-Team Mario Laux und Jochen Jabs Dritter bei den A-Schülern.

Der Burgkunstadter TV-Schwergewichtler Timo Wuttke holt sich bei den bayerischen Judo-Meisterschaften der U 21 Silber und fährt damit nun hoffnungsfroh zur süddeutschen Meisterschaft.

Zwei Silbermedaillen bringen die beiden TS-Junioren Knut Morgenroth und Ingo Scherbel aus Lichtenfels von der bayerischen Hallenmeisterschaft im Steinstoßen heim: Morgenroth in der Schwergewichtsklasse (mit 7,81 Metern Weite) und Scherbel im Superschwergewicht (mit 7,83 Metern).

Beim bayerischen Schulsport-Wettbewerb im Geräteturnen siegt die Riege des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels im Wettkampf IV/1 (Jahrgänge 1979 bis 81) in der Besetzung: Christoph Völker, Oliver Wildner, Matthias Brendel, Markus Kirster, Volker Glöckner, Frank Spitzenpfeil, Sonja Lengfeld und Susanne Jakoubek.

In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1975 bis 81) gibt es zudem Bronze für: Christian Sünkel, Christian Betz, Markus Sturm, Sascha Schorr und Thomas Morgenroth.

Von unserer Mitarbeiterin

Gabi Kriese

    
    

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