publiziert: 17.02.2017 17:10 Uhr
aktualisiert: 25.02.2017 03:33 Uhr
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Pendler können aufatmen

Durchbruch in Berlin: ICE fährt weiter um 6.22 Uhr ab Lichtenfels – Zudem IC-Halte ab 2017
  • „Allianz für die Heimat“: Der Einsatz für den Erhalt der Fernverkehrsanbindung der Bahn in der Region hat sich gelohnt. 
    Foto: Landratsamt
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Berufspendler aus der Region Lichtenfels und all jene, die von hier aus gerne weiter weg mit dem Zug fahren, können aufatmen: Der ICE startet ab kommendem Winterfahrplan weiter jeden Früh um 6.22 Uhr ab Lichtenfels bis München. Und nicht nur das: Anders, als bislang von der Deutschen Bahn immer wieder verkündet, bleibt Lichtenfels darüber hinaus dank einer neuen Zugverbindung zwischen Karlsruhe und Leipzig bereits ab 2017 mit dem DB-Fernverkehr verbunden.

In trockene Tücher gebracht wurde das Ganze bei einem Treffen von Spitzenmanagern der Deutschen Bahn am Freitag mit der heimischen Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (CSU). Die Lichtenfelserin hatte sich seit Monaten im Rahmen der von ihr gegründeten länderübergreifenden „Allianz für die Heimat“ dafür eingesetzt, dass unsere Region nach dem Start der neuen ICE-Strecke Nürnberg-Berlin nicht jahrelang vom DB-Fernverkehr abgeschnitten ist. Mit der MdB setzen sich etliche führende Politiker sowie die Spitzen der heimischen IHK und des Handwerks für eine Verbesserung der Situation ein.

Die Bahn hatte ursprünglich angekündigt, nach dem Start des Winterfahrplans 2017 und dem Wegfall der jetzigen ICE-Strecke erst ab 2030 wieder einen Fernverkehrshalt in Form einer IC-Systemanbindung für Lichtenfels einrichten zu können. Später wurde der Zeitpunkt auf 2023 vorverlegt. Nun hält zwar ab Dezember 2017 der Inter City in der Korbstadt nicht regelmäßig, sondern bis zu zwei Mal am Tag (siehe Infografik). Dennoch betrachtet Emmi Zeulner dieses Ergebnis als einen großen Erfolg der partei- und interessenübergreifenden Bemühungen.

„Wir haben vor allem den für die Pendler ganz wichtigen umsteigefreien ICE um 6.22 Uhr erhalten können, was monatelang unser größter Verlust zu werden schien. Das ist einfach genial“, sagte die MdB dieser Redaktion.

Die IC-Strecke Karlsruhe-Leipzig, die der heimischen Region die ununterbrochene Fernanbindung sichert, sei dank zusätzlichen Zugmaterials neu geschaffen worden. Der Erhalt der Fernverkehrsanbindung stärke den Raum Lichtenfels als Wohnstandort, sagte die MdB weiter. Die ICE-Anbindung um 6.22 Uhr sei von Bamberg in die Korbstadt verlängert worden.

„Das ist einfach genial.“
Emmi Zeulner, Bundestagsabgeordnete

Bereits im September 2012 hatten die Landräte von Lichtenfels, Kronach und Saalfeld-Rudolstadt sowie der OB von Jena in der genannten „Lichtenfelser Erklärung“ weiter qualifizierten Fernverkehr für die Verbindung Lichtenfels-Jena ab 2017 gefordert.

Landrat Christian Meißner schreibt den jetzigen Erfolg in großen Teilen Emmi Zeulner zu, die „unermüdlich dafür gearbeitet“ habe.

Von unserem Redaktionsmitglied Roger Martin
    
    

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