publiziert: 16.02.2017 15:45 Uhr
aktualisiert: 24.02.2017 03:33 Uhr
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Ein Gewinn, auch bei Regen

Korbmarkt bringt Bares für heimische Firmen
  • Auch bei schlechtem Wetter, der Korbmarkt spült ordentlich Gewinn in die Kassen des Einzelhandels. FOTO: Till Mayer 
    Till Mayer
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Der Korbmarkt spült gut zwei Millionen Euro in die Kassen der heimischen Unternehmen. Das rechnete Citymanager Steffen Hofmann den Mitgliedern des Hauptausschusses am Dienstag in der ehemaligen Synagoge vor. Jeder der 80 000 Besucher, davon viele Übernachtungsgäste, lasse im Schnitt 25,30 Euro in der Korbstadt. Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD) war mit der Bilanz der Veranstaltung zufrieden, obwohl der Fehlbetrag sich in diesem Jahr von 133 207 auf 154 712 Euro erhöhte.

International bekannt

Das schlechte Wetter und erhöhte Ausgaben, zum Beispiel bei der Sicherheit, schmälerte die Bilanz. Trotzdem sei der Korbmarkt auch für die Dienstleister und das Flechthandwerk erfolgreich. „Es gilt jetzt die Qualität weiter auszubauen“, sagte er. Die Strategie die Veranstaltung modern aufzuziehen, solle weiterhin beibehalten werden. Dr. Arnt-Uwe Schille (SPD) fasste zusammen: „Die Wertigkeit des Korbmarkts wächst international. Wir sind auf dem richtigen Weg“. Bernhard Christoph (Bündnis 90/Grüne) bezeichnete den Korbmarkt als Leuchtturm in Bayern. Er habe sich ständig verbessert, sagte er. Über die Schirmherrschaft könne noch diskutiert werden.

Den Vorschlag von Philipp Molendo (Junge Bürger), die Veranstaltung vorzuverlegen, damit das Wetter mitspiele, wurde vom Bürgermeister und dem Citymanager abgelehnt. Der Termin habe sich etabliert und das Wetter könne auch ein paar Wochen früher genauso schlecht sein. Hügerich gab auch die Ferienzeit zu bedenken und Großveranstaltungen in der Region, die dann terminlich mit dem Korbmarkt zusammenfallen würden. Roland Lowig (Wählergemeinschaft Leuchsenthal Jura) kritisierte den Service und wünschte sich hauptamtliche Bedienungen. Er relativierte die „hohen Arbeiterlöhne“ der Bauhofmitarbeiter: „Die Leute müssen ohnehin bezahlt werden“.

Der Leiter des Bürgermeisteramtes Sebastian Müller erläuterte die Zahlen der Gesamtkosten. 5341 Euro stünden Ausgaben von 160 053 Euro gegenüber. Die Personalkosten schlügen mit 87 862 Euro und die Sachkosten mit 66 850 Euro zu Buche. Den Anteil des Stadtmarketings bezifferte er auf 31 206 und den Anteil des Zentrums für Europäische Flechtkultur auf 17 272 Euro. Die Werbung ließe man sich 9400 Euro kosten. Bürgermeister Hügerich sah hier das Geld gut angelegt und erinnerte daran, dass die Medien ausführlich und positiv über den Korbmarkt berichten.

Zum Konsultationsverfahren des Netzentwicklungsplanes 2030 informierte Bürgermeister Hügerich, dass sich die Stadt Lichtenfels der Auffassung des Kreisausschusses zu dem Projekt P 44mod anschließe. Es handele sich um den Stromnetzausbau von Altenfeld über Würgau nach Ludersheim bei Nürnberg. Die Stadt lehne eine weitere Stromtrasse oder einen weiteren Ausbau von Stromtrassen in ihrem Stadtgebiet ab.

Netzentwicklungsplan

„Durch die bestehende 110-Kv-Leitung entlang der Bundesstraße 173, der 380-KV-Leitung Redwitz-Würgau und der 110-K-V-Trassen der Bahnstromleitung Zapfendorf-Steinbach ist unser Raum bereits stark belastet“, stellte Hügerich fest. Die Stadt bittet den Landkreis, diese Stellungnahme zu dem Netzentwicklungsplan mit vorzulegen.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass die nächste Bürgerversammlung am 2. April in der Gaststätte Schardt in Trieb stattfindet.

Von unserem Mitarbeiter

Andreas Welz

    
    

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