publiziert: 14.02.2017 18:20 Uhr
aktualisiert: 22.02.2017 03:33 Uhr
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Spatenstich soll am 1. April sein

Stadtrat gibt grünes Licht für neues FFW-Haus in Oberlangheim – Neue Bauplätze in Isling
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Am 1. April soll es losgehen: „Da planen wir den Spatenstich für unser neues Feuerwehrhaus“. Kommandant Benedikt Zurek und Vorsitzender Josef Dinkel wollen jetzt richtig Dampf machen. Unmittelbar nach der einstimmigen Entscheidung des Stadtrates am Montag, dass in Oberlangheim ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut wird, kündigten die FFW-Spitzen baldige taten an. Gegenüber des Bolzplatzes in der Abt-Candidus-Straße soll das neue Heim der örtlichen Feuerwehr errichtet werden.

350 000 Euro Gesamtkosten

Das ebenerdige Gebäude kostet nach jetzigen Schätzungen rund 350 000 Euro. Finanziert wird es aus verschiedenen Quellen: Vom Freistaat Bayern gibt es 58 000 Euro, der Landkreis Lichtenfels hat bereits 5000 Euro bewilligt. Die Oberlangheimer Feuerwehrler müssen - wie bei allen anderen Neubauten von Feuerwehrgerätehäusern im Stadtgebiet - ein Drittel der gesamten Baukosten in Eigenleistung schultern. Die Stadt Lichtenfels trägt den Rest, so Kämmerer Johann Pantel im Stadtrat. Die Summe sei bereits im Haushalt 2016 eingebucht worden. Seit Jahren bereits klopfen die Floriansjünger von Oberlangheim bei der Stadt an und dringen auf einen Neubau ihrer Unterkunft. Das jetzige Feuerwehrhaus gleicht einer Garage, besitzt allerdings wegen der darauf installierten Sirene eine wichtige Bedeutung für den Ort und die Wehr.

Was passiert mit dem jetzigen Domizil der FFW Oberlangheim. Diese Frage kam im Stadtrat gleich auf. „Das brauchen wir weiter, weil dort die Sirene drauf bleibt,“ sagte Stadtrat Otto Dinkel spontan und wohl nicht ganz ernst gemeint. Die Sirene würde sicher auch auf dem neuen FFW-Haus Platz finden.

Knackpunkt Grundstück

Dennoch: Das Häuschen soll nicht abgerissen werden. Dies jedenfalls war der Tenor bei der Stadtratssitzung. Es liege jetzt an der Bevölkerung und an den örtlichen Vereinen, für das Gebäude eine neue Verwendung zu finden, sagte Erster Bürgermeister Andreas Hügerich. Andrea Dinkel war bei der Entscheidung im Stadtrat als Oberlangheimer Ortssprecherin dabei. Sie signalisierte, dass es bereits Überlegungen dazu gibt. Der Knackpunkt für den Bau des neuen Gebäudes war indessen das Grundstück. Lange Zeit ging konnte nichts vorwärts gehen. Ein Verwaltungsverfahren war nötig, um den Weg frei zu machen. Bevor der Stadtrat am Montag grünes Licht für das FFW-Haus gab, war eine so genannte Abrundungssatzung für die Abt-Candidus-Straße beschlossen worden. Sie hatte einige Zeit in Anspruch genommen.

Freude herrscht auch in Isling: Der Stadtrat hat am Montag den Bebauungsplan für ein Neubaugebiet im Westen des Stadtteils beschlossen. Unmittelbar nach dem Beschluss machte das Stadtoberhaupt Lust auf Häusle bauen: „Die Stadt bietet schon jetzt die Möglichkeit, drei städtische Bauplätze innerhalb des Neubaugebietes zu verkaufen“, so Andreas Hügerich. Dies gelte unabhängig von den jetzt beginnenden Erschließungsmaßnahmen für das Areal.

850 000 Euro Zuschuss für die Stadt

Die erfreulichen Nachrichten rissen an diesem Montag auch nach der offiziellen Tagesordnung des öffentlichen Teils nicht ab. Das Stadtoberhaupt verkündete, dass die Regierung von Oberfranken nach intensiven Bemühungen der Stadt und vor allem des Stadtkämmerers vor kurzem einen Zuschuss von rund 850000 Euro für die Kompletterneuerung der Fenster in der Herzog-Otto-Mittelschule zugesichert hat. Das war dem gesamten Gremium im Sitzungssaal einen donnernden Applaus wert. Der Einbau der neuen Fenster in dem weitläufigen Schulgebäude kostet insgesamt 1,2 Millionen Euro. Der Zuschuss aus Bayreuth bedeutet eine 70-prozentige Förderung, was nicht alle Tage vorkommt. Der städtische Haushalt wird damit spürbarer entlastet als bislang gedacht. „Wir hätten das ohne diesen Zuschuss aus dem Haushalt heraus nicht stemmen können“, betonte Andreas Hügerich.

Stadtrat Roland Lowig wollte wissen, wie sich die Stadt Lichtenfels zum neuen Netzentwicklungsplan stellt. Dort ist – wie bereits berichtet – die Trasse P 44 durch das Coburger Land, aber als Alternative auch die P 44 mod durch das Obermaintal als neue Stromtrasse vorgesehen. Andreas Hügerich antwortete, dass sich die Stadt hier mit dem Landkreis kurzschließen werde. Dort wird eine neue gemeinsame Resolution vorbereitet, die bald beschlossen werden soll.

Von unserem Redaktionsmitglied Roger Martin
    
    

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