publiziert: 08.12.2016 16:05 Uhr
aktualisiert: 16.12.2016 03:33 Uhr
» zur Übersicht Lichtenfels
    
    
Artikel
 
    
 
Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Lichtenfels

Zehn Jahre "Wir in"

  • Bei "Wir in Michelau" 2016 gab es zwischendurch auch mal etwas zum Lachen.  
    Stefan Johannes
  •  
Bild   von  
 
2 Bilder
Obermain-Tagblatt und "Wir in ..."

46 Mal fand die beleibte Leser- und Bürgerveranstaltung „Wir in“ des Obermain-Tagblatts zwischen 2006 und 2016 im gesamten Landkreis Lichtenfels statt. 36 Orte steuerte die Redaktion an, einige  mehrmals. Der Auftakt war im November 2006 in Trieb. Die 47. Veranstaltung ist am 14. Dezember in der „Advend Hüddn“ in Lichtenfels. „Wir in“ hat sich im Laufe der Jahre zu einem Publikumsrenner entwickelt. Durchschnittlich 60 bis 70 Besucher kamen jeweils in die verschiedenen Gasthäuser und Säale. Jedesmal freuten sich nicht nur die Leser und Einwohner über den Besuch der Heimatzeitung. Auch die Wirte verbuchten zusätzlichen Umsatz.

„Unser Zuhause hat sich vom Traum- zum Horrorhaus entwickelt“: Doris Trabert wohnte 2015 in Roth direkt an der Ortsdurchfahrt. Dort donnern tagtäglich viele Lastwagen durch, abgesehen vom üblichen Autoverkehr zwischen Altenkunstadt und Lichtenfels. Als unsere Redaktion mit der OT-Veranstaltung „Wir in“ vergangenes Jahr im Lichtenfelser Stadtteil zu Gast war, spielte der bauliche Zustand der Straße eine ganz wichtige Rolle. Die Rother waren damals sogar dafür, die Sanierung der Staatsstraße notfalls über Bußgelder zu finanzieren, die Raser abgeknüpft werden sollten. Bürgermeister Andreas Hügerich gehörte zu den Gästen in Roth. Er hörte aufmerksam zu. Zum Bußgeld ist es nicht gekommen. Aber die Durchfahrt wird gerade saniert, ist ab Mitte Dezember befahrbar. Die weitere Straßensanierung bis Isling steht ebenfalls vor dem Abschluss. Themen wie das in Roth hat das OT über inzwischen zehn Jahre bei seinen „Wir in“-Veranstaltungen im gesamten Landkreis aufgreifen dürfen. Manche davon wurden später in den betreffenden Rathäusern weiterdiskutiert. Manche davon recht schnell zu einer Lösung gebracht.

    
»Fotostrecke starten Fotogalerie
Zehn Jahre "Wir in"
Lichtenfels
08.12.2016
    


Die Rathauschefs waren stets eingeladen. Die allermeisten nahmen die Einladung an. Sie mussten Rede und Antwort stehen, wenn es um Themen vor Ort ging. Dass es bei den „Wir in“-Veranstaltungen für jeden Besucher möglich war, frei von der Leber über seinen Heimatort zu reden, sei es lobend oder auch kritisch, hatte sich bald herumgesprochen. Viele Gäste nutzten diese vom OT gebotene Gelegenheit gerne. Manche Veranstaltung dauerte drei Stunden, weil es viele Themen gab und mitunter die Meinungen über Themen im Ort hart aufeinander prallten. Die OT-Redaktion stellte bei den „Wir in“-Veranstaltungen aber auch immer sich selbst und das Zeitungsprodukt zur Diskussion. Wir erläuterten unsere Richtlinien, wie klärten auf, warum ein Bericht kürzer oder länger ausfällt, wann ein Bild dazukommt oder wer alles auf einem Bild sein sollte.

Der regelmäßige Austausch mit den Lesern vor Ort stärkte über die Jahre das Verständnis für die redaktionelle und journalistische Arbeit einerseits, aber auch das Verständnis für wirtschaftliche und unternehmerische Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Unternehmen „Obermain-Tagblatt“.
Was in den jeweiligen Orten zu den jeweiligen Wir-in-Terminen gerade in der Diskussion stand, konnte die OT-Redaktion jedes Mal hautnah erfahren. „Für die Arbeit eines Lokaljournalisten ist ein solcher Austausch unschätzbarwertvoll“, sagt OT-Redaktionsleiter Roger Martin, der so gut wie alle Veranstaltungen moderiert hat. Seine Kollegen, die über die Veranstaltungen berichteten, Menschen und Situationen fotografierten oder den jeweiligen Besuchsort im Vorfeld vorstellten, nahmen bei den Veranstaltungen stets viele Eindrücke mit, die dem eigenen Beruf dienten und die wichtige Verbundenheit mit jener Heimat stärkten, über die sie tagtäglich berichten dürfen.

Überall, wo das OT in den zehn Jahren mit seinem „Wir in“ auftrat, gab es vor allem Lob für die umfangreiche lokale Berichterstattung, die es so nur noch ganz selten gibt. Immer wieder bekamen die Redakteure zu hören, dass die Heimatzeitung für das tägliche Leben vieler Menschen am Obermain „unverzichtbar“ ist.
    
    

Diesen Artikel

    
    

Die neuesten Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben...
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen.
Benutzername Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
    

Obermain Service

23.03.2017
Obermain Service  (16 Seiten | 6.22 MB)
16.03.2017
Obermain Service  (20 Seiten | 10.73 MB)
    
Anzeige
    

Bad Kurier

23.03.2017
Bad Kurier  (24 Seiten | 3.86 MB)
09.03.2017
Bad Kurier  (24 Seiten | 3.7 MB)
    
Anzeige