publiziert: 01.02.2016 16:30 Uhr
aktualisiert: 09.02.2016 03:33 Uhr
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Klangvielfalt in der schönen Stube

Stella von Arnold-Havadi stellt bei „beFLÜGELte Synagoge“ das neue Instrument vor
  • In Begleitung von Geigerin Gerda von Wechmar stellte Pianistin und Musiklehrerin Stella von Arnold-Havadi den neuen Flügel vor. 
    Foto: Gerda Völk
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Vom japanischen Hersteller Kawai angefertigt, passt der neue Flügel mit seiner Größe und seinem warmen Klang wunderbar in den Veranstaltungsraum der ehemaligen Synagoge. Im Rahmen des Konzerts „beFLÜGELte Synagoge“ wurde das neue Instrument am Sonntag zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ein Ereignis, das kaum ein Kulturinteressierter missen wollte, weshalb die Stuhlreihen wieder einmal voll besetzt waren. Ein Anlass, den sich auch Erster Bürgermeister Andreas Hügerich nicht entgehen ließ.

„Der Flügel ist ein kleines,

aber schönes Instrument.

Es macht Spaß, darauf zu spielen.“

Stella von Arnold-Havadi, Pianistin

Die ehemaligen Synagoge sei eine der schönsten Stuben der Stadt, wenn nicht die schönste überhaupt, schwärmte der Rathaus-Chef. Um die Klangvielfalt und Ausdrucksvitalität des neuen Flügel zu präsentieren, hatte Stella von Arnold-Havadi, Pianistin und Klavierlehrerin an der Heinrich-Faber-Musikschule, Beethovens bekannte Mondscheinsonate ausgesucht. Der erste Satz der Mondscheinsonate war gekennzeichnet von leisen Passagen, die im letzten Satz „Presto agitato“ als furioses Finale endeten.

Ein Hauch von Romantik

Mit zwei Fantasiestücken für Klavier und Violine von Robert Schumann stellte sie den Flügel auch als Begleitinstrument vor. An der Violine war Gerda von Wechmar zu hören, die ebenfalls an der Musikschule unterrichtet. Die romanische Anmutung der beiden Fantasiestücke kommt nicht von ungefähr, sie sind so etwas wie in Noten gefasste Briefe zwischen Robert und Clara Schumann.

Innerhalb von 30 Minuten gelang es Stella von Arnold-Havadi, das neue Instrument dem Lichtenfelser Publikum in jeder Hinsicht nahe zu bringen. „Der Flügel ist ein kleines, aber schönes Instrument. Es macht Spaß, darauf zu spielen“, lautet das Urteil der Pianistin. Das Publikum spendete reichlich Beifall, und mancher hätte sich sicher noch über eine kleine Zugabe gefreut. Eine Besucherin würde es begrüßen, wenn es öfter Mal eine Matinee geben würde. Mit der Neuanschaffung ist auch Stadtarchivarin Christine Wittenbauer sehr zufrieden. In den vergangenen Monaten habe es sich herausgestellt, dass für die Vielfalt der musikalischen Veranstaltungen ein Flügel sinnvoll wäre. Die vergangenen Wochen wurden mit einem von der Musikschule ausgeliehenen Klavier überbrückt. Der neue Flügel der Stadt, der knapp 9000 Euro gekostet hat, wird am 14. Februar, 17 Uhr, beim Konzert „Mi tango querido – eine Liebeserklärung an den Tango“ mit Bettina und Wolfram Born erneut zu hören sein.

Von unserer Mitarbeiterin Gerda Völk
    
    

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