publiziert: 11.11.2013 16:54 Uhr
aktualisiert: 11.11.2013 16:55 Uhr
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Ehrenzeichen für Till Mayer

OT-Redakteur erhält höchste Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes
  • Ehrung: Der Präsident des Landesverbands „Badisches Rotes Kreuz“, Jochen Glaeser (rechts), überreichte an OT-Redakteur Till Mayer des Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes. 
    Foto: Friedelore Fehrenbach/DRK
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Große Ehre für OT-Redakteur Till Mayer: Mit dem Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes erhielt der Journalist die höchste Auszeichnungen des DRK.

Jochen Glaeser, Präsident des Landesverbands „Badisches Rotes Kreuz“, überreichte an Mayer den Orden im Rahmen der Landesversammlung in Freiburg. „Sie wollen als Journalist und Fotograf nicht nur berichten, sondern Menschen helfen. Das haben Sie in hervorragender Weise für das Rote Kreuz getan“, so der Präsident.

Till Mayer hat maßgeblich an dem Aufbau eines Medikamentenfonds für Rentner in Not in Lemberg mitgewirkt. Dieser wird ausschließlich durch Spendengelder finanziert, die durch die verschiedenen Reportagen des Journalisten eingingen. Mittlerweile sind so über 80 000 Euro für Rentner in Not zusammengekommen.

Weiter konnte ein Medico-Soziales-Zentrum aufrecht erhalten werden, das für notleidende und vereinsamte Senioren, darunter zahlreiche KZ-Überlebende, eine Anlaufstelle ist.

Seit 2007 bringt sich Till Mayer ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit dem „Badischen Roten Kreuz“ in der Ukraine ein. Damals besuchte er die Stadt Lemberg im Rahmen einer Recherche für ein Buch über KZ-Überlebende („roter Winkel, hartes Leben“, Verlag Herder).

Auch vom Obermain kam dabei Hilfe. Spenden in Höhe von fast 10 000 Euro gingen bereits 2007 aus dem Landkreis Lichtenfels im Rahmen einer „Helfen macht Spaß“-Sonderaktion ein. Damals hatte der Besuch einer KZ-Überlebenden aus Lemberg zu einer kleinen Spendenwelle an Schulen, bei Vereinen und Rotkreuzlern geführt. „Das war der Auftakt. Schön, dass es dann auch erfolgreich weiterging. Das hätte ich nie gedacht“, so der OT-Redakteur. Vergangenes Jahr hatte eine Delegation der BRK-Sozialstation aus Lichtenfels ihre Kolleginnen in Lemberg besucht, die ukrainischen Schwestern kamen dann in die Korbstadt. Mayers Dank ging auch an Robert Knitt (Burgkunstadt) von der Stiftung „Helfende Herzen“, der die Projekte ebenfalls unterstützte. Till Mayers Reportagen erschienen neben dem Obermain-Tagblatt bei Spiegel-Online und in anderen Tageszeitungen. 2012 gab es wegen der großen Resonanz seines Ukraine-Engagements den Coburger Medienpreis für die Reportage „13 Quadratmeter Elend“. Dieses Jahr wurde der Journalist bereits mit der höchsten Auszeichnung des Ukrainischen Roten Kreuzes geehrt.

Weiter ist Till Mayer Vorstandsmitglied in den Kreisverbänden Lichtenfels und Bamberg. Für das Deutsche beziehungsweise Internationale Rote Kreuz war er mehrere Male als Delegierter im Einsatz. Langzeiteinsätze führten ihn dabei in den Kosovo, Türkei, Irak, Iran und Sri Lanka. Im Landkreis Lichtenfels hat er die Leseraktion „Helfen macht Spaß“ mit aufgebaut.

red
    
    

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