UETZING

Stublicher Fasching steckbrieflich gesucht

Die Wolfsdorfer Jungs und Mädels machten mächtig Qualm und beschallten das Uetzinger Publikum mit phonstarken Sounds. Foto: Matthias Einwag

Der bunte Zug, der sich am Faschingsdienstag von Serkendorf am Döbertenbach entlang nach Uetzing schlängelte, brachte den Zuschauern an den Straßenrändern viel Freude.

Mehr Gruppen als in den Vorjahren beteiligten sich in diesem Jahr am „Döberten-Express“. Auf die Schippe genommen wurden lokale Begebenheiten, etwa diese: „In Gößmitz isses viel zu eng, fürs Streuauto beinah? zu weng.“ Oder jenes: „In Stublich sind die Glocken aus, dafür beleuchten sie am Kirchplatz jedes Haus. Die Nachbarn sparn bis 10na nachts viel Strom, die Beleuchtung macht das schon.“

Die „Stublicher Moggela“ trauerten ihrem Fasching nach und suchten diesen steckbrieflich: „Gesucht wird unser kleiner Stublicher Fasching. Zuletzt wurde er beim Hubi im Saal gesehen. Besondere Kennzeichen: Immer lustig und dauert meistens länger.“ Begleitet wurde die Stublanger Gruppe von den „Moggeldales“, tanzenden Gigolos in Galakleidung. Doch auch Fernseh-Ereignisse wurden aufgegriffen. Die „Uetzinger Gaasn“ waren mit einem Motivwagen „Dschungelcamp“ dabei: „Die Promis, die bisher keiner kannte.“ Unters Publikum hatte sich indes auch einer gemischt, den jeder kennt: Donald Trump.

Alexa weiß auf alles eine Antwort

Als „Mamazon Alexa“ trat Marianne Dinkel vor ihr Publikum. Sie imitierte dabei zusammen mit Manuel Schrüfer im Frage-Antwort-Spiel den cloudbasierten Amazon Alexa Voice-Service. Das Hightech-Gerät wird benutzt, um Musik abzuspielen, Anrufe zu tätigen, Wecker und Timer zu stellen, den Kalender, das Wetter, die Verkehrslage und Sportergebnisse abzurufen, Fragen zu stellen, To-do- und Einkaufslisten zu verwalten und dergleichen mehr.

Wegen der inflationären Vergabe an Nussprügler-Orden in den Vorjahren, beschränkten sich die Uetzinger in diesem Jahr darauf, einen einzigen neuen Ordensträger zu ernennen: Frank „Kutscher“ Krappmann.

Büttenrednerin Marianne Dinkel als „Mamazon Alexa“ und Manuel Schrüfer, der ihr hintersinnige Fragen stellte. Foto: Matthias Einwag
Die „Stublicher Moggerla“ bildeten wieder einen festen Bestandteil des Uetzinger Faschingszugs. Diesmal waren sie zusammen mit ihren „Moggeldales“ auf der Suche nach ihrem kleinen Stublicher Fasching. Foto: Matthias Einwag
Nun haben Hipster-Bärte auch ins Zwergenreich hinter den sieben Staffelbergen Einzug gehalten. Foto: Matthias Einwag
Heiliger und Scheinheiliger auf der Uetzinger Döbertenbrücke. Foto: Matthias Einwag