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KUTZENBERG/BAYREUTH
Schwierigkeiten bei LBB-Demo befürchtet

Am Montagmorgen beraten die Räte des Bezirks Oberfranken im Versammlungsgebäude auf dem Gelände des Bezirksklinikums Bayreuth, ob eine Klinik und eine Abteilung des Bezirksklinikums Obermain Kutzenberg an andere Standorte verlegt werden sollen (diese Redaktion berichtete). Die Gewerkschaft für das Gesundheitswesen (LBB) hatte die Belegschaft zu einer Demonstration vor Ort aufgerufen. Die Stadt Bayreuth genehmigte diese Protestaktion auch umgehend. Dann erhielt Landesvorsitzender Hermann Schilling einen Anruf von Werner Roder, dem Geschäftsleiter des Bezirks Oberfranken: „Uns wurde am Freitag um 12.52 Uhr mitgeteilt, dass Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler diese Demo nicht wünsche und Katja Bittner als Hausherrin leider nicht erreichbar sei“, rekapituliert Schilling im Gespräch mit dieser Redaktion. Denzler ist Vorsitzender des Verwaltungsrats des Kommunalunternehmens „Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken“ (GeBO), Bittner dessen Vorsitzende und Leiterin. „Es folgte der rechtliche Hinweis, dass der Bereich Privatgelände sei und Bittner dann eventuell Gebrauch von ihrem Hausrecht machen und die Polizei rufen könne.“ Um keine Anzeige zu riskieren, bittet die LBB nun die Demonstranten, vorsichtshalber nicht das weitläufige Gelände der „Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken“ in Bayreuth zu betreten. „Aber wir behalten uns vor, an den drei Zufahrten auf die Situation aufmerksam zu machen und gegebenenfalls auch an anderen Tagen an anderen Orten zu demonstrieren.“ Das genaue Vorgehen wird erst am späten Sonntagabend beziehungsweise frühen Montagmorgen besprochen.  »mehr

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Gedankenreich (15 Kommentare) am 13.03.2017 16:05

Demo nicht gewünscht, Vorsitzende nicht erreichbar??

Da wunderts Keinem, dass die Verantwortlichen jetzt erst die Katze aus dem Sack lassen und verkünden, das Klinikum schreibe in den betroffenen Bereichen seit Jahren rote Zahlen! Jetzt ist natürlich eine Demo genau das, was man am wenigsten gebrauchen kann. Weiter soll hinter verschlossenen Türen verhandelt und ausklabüstert werden, wer dafür bluten muß. Eine kostspielige Verlagerung wird wohl kaum zur besseren Wirtschaftlichkeit beitragen, eher im Gegenteil! Und die zuständigen "Fachkräfte" im Vorstand und Aufsichtsrat wollen von nichts gewust haben??? Hier müssen zuerst die politischen Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, bevor Arbeitsplätze vernichtet werden. Aber es wird sich noch ein Schuldenlamm finden und schlachten lassen....
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