EBENSFELD

Personenunterführung soll kommen

Nach langem Hin und Her: Der barrierefreie Ausbau des Ebensfelder Bahnhofs scheint gesichert. Foto: Birgid Röder

(red/lom) Der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe und Haltepunkte Hallstadt, Breitengüßbach, Ebing, Zapfendorf und Ebensfeld entlang der ICE-Neubaustrecke ist sicher. Das geht aus einem Schreiben aus dem Bundesverkehrsministerium an die Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD) hervor.

„Bei Würdigung der Gesamtsituation, dass die Barrierefreiheit beim Ausbau der Strecke für die Personenverkehrsanlagen auf den fünf Bahnhöfen nach bisheriger Planung entfallen würde, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur entschieden, dass der barrierefreie Zugang der Personenverkehrsanlagen dieser Bahnhöfe ohne Ausnahme im Zuge des derzeitigen viergleisigen Ausbaus des Abschnittes Bamberg-Ebensfeld wieder herzustellen ist“, teilte Staatssekretär Enak Ferlemann der Abgeordneten mit. Es handele sich dabei um eine Einzelentscheidung zur Wiederherstellung einer zuvor bereits vorhandenen Barrierefreiheit. Nachdem mit dem Umbau des Bahnhofs Ebensfeld bereits begonnen wurde, kann die Barrierefreiheit, ohne eine mehrjährige Verzögerung der Gesamtmaßnahme zu bewirken, laut Ministerium nur durch den Bau einer zusätzlichen Personenunterführung realisiert werden. Dafür sei ein Planänderungsverfahren notwendig. Die Finanzierung erfolge im Rahmen des „Verkehrprojekts Deutsche Einheit Nr. 8.1.“ - also dem Ausbau der ICE-Strecke zwischen Ebensfeld und Erfurt. Anette Kramme, die sich in den letzten Monaten mit vielen weiteren hiesigen Politikern mit Nachdruck für den Erhalt der Barrierefreiheit am Bahnhof Ebensfeld eingesetzt hatte, freut sich über die gefundene Lösung.

Auch der Bürgermeister Bernhard Storath wertet die aktuelle Nachricht als einen großen Erfolg für die Marktgemeinde und bedankt sich bei allen Unterstützern.