STRÖSSENDORF

Ihren persönlichen „Glücksbringer“ geheiratet

Christine und Manfred Bock feierten in ihrem Heimatort goldene Hochzeit. Bürgermeister Robert Hümmer gratulierte im Namen der Gemeinde und des Gemeinderats. FOTO: Dieter Radziej Foto: Dieter Radziej

In ihrem Heimatort feierten Christine und Manfred Bock goldene Hochzeit. Zu diesem Anlass nahmen sie zahlreiche Glückwünsche entgegen.

Die Eheleute erinnerten sich gerne daran, dass der gemeinsame Lebensweg auf einer Tanzveranstaltung in Zapfendorf begann, die Christine Bock, geborene Eber, und Manfred Bock, der aus Ebern stammte, zur gleichen Zeit besuchten. Daraus entwickelte sich eine längere Freundschaft, bevor die Eheleute in der Kirche in Strössendorf, dem Heimatort der Ehefrau, heirateten.

Christine Bock war nach dem Schulbesuch zunächst in der Schuhindustrie und später in der Firma Baur tätig, während Manfred Bock als Schornsteinfeger seine erste Anstellung in Selb erhielt. Fünf Jahre wohnten die Eheleute in der Fichtelgebirgsstadt, in der auch die Kinder Eva und Markus zur Welt kamen, bevor sie nach Strössendorf zurückkehrten. Hier erhielt Manfred Bock einen Kehrbezirk als Bezirkskaminkehrermeister, den er fachkompetent und zuverlässig ausübte; später wurde er zum stellvertretenden Obermeister der Kaminkehrerinnung ernannt.

In Strössendorf integrierten sich Christine und Manfred Bock im Dorfleben. Die Ehefrau widmete sich dabei vor allem der Damen-Gymnastikgruppe. Manfred Bock fühlte sich in den örtlichen Vereinen gleichermaßen wohl und erhielt viele Jahre auch das Vertrauen der Mitchristen als Kirchenvorsteher der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Strössdorf-Altenkunstadt. Gerne betätigten sich die Eheleute in ihrem Garten, genauso wie sie sich häufig ehrenamtlich um den Friedhof kümmerten.

Ehrenamtlich engagiert

Christine und Manfred Bock feierten am Samstag ihre goldene Hochzeit im Kreise der Familie, freuten sich aber auch über die Glückwünsche von Freunden und Nachbarn. Bürgermeister Robert Hümmer überbrachte dem Jubelpaar die Glückwünsche der Gemeinde, wobei er herausstellte, dass ein so langer gemeinsamer Lebensweg heute eher die Seltenheit sei. Sie habe jedenfalls ihren „Glücksbringer“ gefunden, meinte Christa Bock am gemeinsamen Festtag humorvoll. Manfred Bock erinnert sich noch gerne an seine berufliche Tätigkeit, war der Schornsteinfeger doch gerade zum Jahreswechsel als „Glücksbote“ ein gerne gesehener Besucher.