BURGKUNSTADT

„Fragt nach Dingen, die euch interessieren“

Die Schulkinder der Klasse 1 b. Foto: Dieter Radziej

Für 43 Mädchen und Jungen begann mit der Einschulung an der Friedrich-Baur-Grundschule ein neuer Lebensabschnitt. Die Eltern und Angehörigen begleiteten ihre Schützlinge, während die Kindergärten und künftigen Schulkameraden dafür sorgten, dass dieser Tag fröhlich und ermutigend vonstatten ging.

Mächtige Schultüten

Mit ihren mächtigen Schultüten, manche sogar mit hellen Lämpchen ausgestattet, fanden sich die Schulanfänger im Stadthallensaal zusammen und wurden von den Mädchen und Buben der Kindertagesstätten mit dem Liedbeitrag: „Vom Kindergarten kommen wir“ empfangen, wobei sie Erstklässlern den Ratschlag mit auf dem Weg gaben: „Lernt recht viel, dann ist die Schule ein Kinderspiel.“

Einen Willkommensgruß entbot die Schulleiterin Susanne Krauß den Schulanfängern der Klassen 1a und 2a. Sie sprach von einem großen Tag und einem aufregenden Schritt im Leben der Kinder. Schulkind zu sein, bedeute künftig auch Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen zu haben und neugierig zu sein. Und dies dürften alle, denn wer neugierig sei, könne etwas erfahren und sich weiterentwickeln. „Fragt eure Lehrer nach Dingen, die euch interessieren“, sagte die Schulleiterin. „Probiert Sachen aus, die ihr vielleicht nicht auf den ersten Blick gut findet und deshalb etwas üben müsst. Und habt Mut.

„Denn“, so Schulleiterin Susanne Krauß, „an der Grundschule gibt es nicht nur viele Menschen, sondern auch Kinder und Erwachsene, die gerne die Hand reichen und helfen.“ Insbesondere alle Mitglieder des Lehrerkollegiums würden sich um das Wohl und Weiterkommen der Kinder bemühen. Letztendlich könne für alle Probleme eine Lösung gefunden werden. Rektorin Krauß sagte: „Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass das Lernen Freude bereitet und die Kinder glücklich und zufrieden sind.“

Goldene Sterne

Pfarrer Heinz Geyer und Pater Kosma freuten sich, dass sie die Schulanfänger begleiten durften. Der evangelische Seelsorger erinnerte an Abraham, der einst in ein neues Land aufgebrochen ist. Ähnlich sei es mit den Erstklässlern, die sich ebenfalls auf einen neuen Weg, nämlich den Schulweg, begeben. Die Geistlichen erbaten den Schutz und Segen Gottes, indem sie allen einen goldgelben Stern überreichten. Ein Sinnbild dafür, dass sie Gottes guter Stern immer begleiten möge.

Die Grüße der Stadt sprach Bürgermeisterin Christine Frieß allen Kindern mit ihren Angehörigen aus. Sie könne verstehen, dass alle gleichermaßen ein klein wenig aufgeregt seien. Eine besondere Wertschätzung brachte sie der Schulleitung und dem Lehrerkollegium entgegen, die sich stets von ganzem Herzen und mit viel Optimismus den anvertrauten Kindern zuwenden und Freude am Lernen vermittelten.

Zu den Schulanfängern sagte Frieß, dass im Leben aber auch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung wichtig sei. Hier böten die heimischen Vereine ein abwechslungsreiches Angebot.

Abschließend durften sich die Schulneulinge in die Obhut ihrer Klassenlehrerinnen Andrea Lang (Klasse 1 a) und Birgit Rupp (Klasse 1 b) begeben, die sie zusammen mit den Tutoren der vierten Klassen in ihre Klassenzimmer geleiteten.

Die Abc-Schützen der Klasse 1 a. Foto: Dieter Radziej