ALTENKUNSTADT

„Maria, die edle Rose“

Passend zur Meditation „Maria, die edle Rose“ erhielt jeder Besucher ein Exemplar der Königin aller Blumen. Foto: Bernd Kleinert

„Mutterhände – alles Liebe, das sie taten, bleibt in mir alle Zeit“, schrieb vor rund 800 Jahren Walther von der Vogelweide. „Worte, die auch heute noch Gültigkeit haben“, stellte Seniorenbetreuerin Steffi Deuerling fest. Mit einem Gedicht des bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikers des Mittelalters eröffnete sie den Seniorennachmittag der katholischen Kirchengemeinde. Das Beisammensein stand im Zeichen des Mutter- und Vatertags.

Unter den vielen Besuchern, die sich im frühlingshaft geschmückten Pfarrsaal eingefunden hatten, waren auch Gäste aus der Kuratie Maineck. Mit dem Thema „Maria, die edle Rose“ beschäftigte sich eine mit Liedern untermalte Meditation, die Steffi Deuerling zusammen mit Elisabeth Wiehle, Rosanne Tucakovicz und Anni Gückel gestaltete. Jeder Besucher erhielt dazu eine Rose.

Die Rose sei „ein Sinnbild für beide Pole menschlicher Erfahrungen, also für Freude und Leid, Glück und Trauer, Gemeinschaft und Einsamkeit, Gesundheit und Krankheit“. Christen dürften mit allem, was sie bewegt, zu Maria kommen. „Denn sie ist schließlich die uns von Gott geschenkte Rose“, fasste die Seniorenbetreuerin zusammen.

Geschichten zum Nachdenken und Schmunzeln standen im Mittelpunkt des gemütlichen Teils. Die Frauen machten dabei deutlich, dass nicht nur einmal im Jahr, sondern 365 Mal Muttertag sein müsste.

Mit einem Ausflug nach Saalfeld setzen die katholischen Senioren am Donnerstag, 8. Juni, ihr Veranstaltungsprogramm fort. Wer dabei sein möchte, meldet sich bei Christa Weidner, Tel. (09572) 1874.